Leistbarer Wohnraum, verantwortungsvoller Umgang mit Grund und Boden und die Weiterentwicklung bestehender Siedlungen gehen in Spittal an der Drau Hand in Hand. Mit der Fertigstellung der dritten Baustufe des Reconstructing-Projekts der Neuen Heimat Kärnten stehen nun weitere 32 moderne Wohnungen zur Verfügung. Gemeinsam mit den bereits realisierten Bauabschnitten umfasst das Wohnquartier in der Tiroler Straße/10.-Oktober-Straße insgesamt 92 Wohnungen.
Wohnbaureferentin LHStv.in Gaby Schaunig übergab den neuen Mieterinnen und Mietern persönlich ihre Wohnungsschlüssel. Für Schaunig ist das Projekt ein starkes Beispiel dafür, wie sozialer Wohnbau heute funktionieren muss: leistbar, nachhaltig und flächenschonend.
„Leistbarer Wohnraum ist und bleibt eine der zentralen sozialen Fragen unserer Zeit. Mit Projekten wie diesem schaffen wir moderne, energieeffiziente Wohnungen und nutzen bestehende Standorte sinnvoll weiter – ohne zusätzliche Flächen zu verbrauchen“,
betonte Schaunig.
7,7 Millionen Euro für leistbares und zeitgemäßes Wohnen
In die dritte Baustufe wurden rund 7,7 Millionen Euro investiert. Entstanden sind 32 Wohnungen, davon je 16 Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen. Die Wohnungen sind barrierefrei adaptierbar, verfügen über zeitgemäße Grundrisse und überzeugen durch hohe Energieeffizienz. Die Versorgung erfolgt über Fernwärme.
Zusätzlich tragen begrünte Innenhöfe, eine Tiefgarage und ein weitgehend autofreies Wohnumfeld zu hoher Wohnqualität bei. So entsteht ein Wohnquartier, das auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Generationen ausgerichtet ist. Das Projekt folgt dem Prinzip des sogenannten Reconstructing: Bestehende Wohnstandorte werden erneuert und weiterentwickelt. Wo eine Sanierung alter Gebäude aufgrund der Bausubstanz nicht mehr sinnvoll möglich ist, entsteht durch Ersatzneubauten moderner, energieeffizienter und leistbarer Wohnraum – ohne zusätzliche Bodenversiegelung.
„Wenn immer möglich, setzen wir im gemeinnützigen Wohnbau auf die Erhaltung und Weiterentwicklung bestehender Wohnquartiere. Wo eine Sanierung aufgrund der Bausubstanz nicht möglich ist, bietet das Reconstructing-Modell eine zukunftsweisende Lösung. So entstehen lebenswerte Quartiere für unterschiedliche Generationen, ohne neue Flächen in Anspruch nehmen zu müssen“,
sagte Schaunig.
Vorzeigebeispiel für sozialen Wohnbau der Zukunft
Der kaufmännische Geschäftsführer der Neuen Heimat Kärnten, Harald Repar, CSE, unterstrich den Vorbildcharakter des Projekts. Gerade angesichts steigender Baukosten und wirtschaftlicher Unsicherheiten sei die Schaffung von leistbarem Wohnraum eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe.
„Das Projekt ist ein Vorzeigebeispiel für zeitgemäße Stadtentwicklung. Reconstructing Spittal beweist, dass moderne Architektur, nachhaltige Bauweise und soziale Leistbarkeit erfolgreich miteinander verbunden werden können“,
erklärte Repar. Mit dem Wohnquartier in Spittal zeigt sich einmal mehr: Gemeinnütziger Wohnbau ist ein wirksames Instrument, um leistbares Wohnen, Klimaschutz, Bodenschutz und hohe Lebensqualität miteinander zu verbinden.