Mit der feierlichen Eröffnung der Ausstellung „das TIER. und wir“ wurde am Dienstagabend im Kreuzgang des Stifts Millstatt der diesjährige Ausstellungssommer des Kunstvereins millstART eingeläutet. In Vertretung von Kulturreferentin LHStv.in Gaby Schaunig eröffnete Landesrätin Beate Prettner die Schau, die bis 2. Oktober die wechselvolle Beziehung des Menschen zum Tier in Form von zeitgenössischen Zugängen thematisiert.
Trilogie geplant
Die Ausstellung 2026 stellt den ersten Teil einer Trilogie dar, in der sich die zeitgenössische Kunst drei elementaren Verhältnissen des Menschen zu seiner Umwelt widmet. 2026 rücken über 25 zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler das besondere Verhältnis zwischen Mensch und Tier in den Mittelpunkt. Bilder, Zeichnungen, Skulpturen und Videos der Schau erzählen vom „Beast“, von der ursprünglichen Angst vor dem wilden Tier und seiner Unzähmbarkeit, aber auch vom „Beauty“, vom schönen Tier und seiner ästhetischen und narrativen Anziehungskraft.
„Kunst hat die besondere Fähigkeit, zu verbinden und Räume für Begegnung, Austausch und Reflexion zu schaffen“,
betonte Prettner bei der Eröffnung.
„Millstatt ist genau so ein Ort – hier werden Kunst und Kultur sichtbar, hörbar und spürbar gelebt.“
Besonders hob Prettner die Bedeutung des Kunstvereins millstART mit Obfrau Anette Lang für den Kultur-Standort hervor:
„Er ist ein Fixpunkt des Kärntner Kulturangebots und strahlt mit seinem anspruchsvollen Programm weit über die Region hinaus. Der direkte Austausch und die Vernetzung von Künstlerinnen und Künstlern sind enorm wertvoll.“
Mensch-Tier-Beziehung
Für den neuen Programmzyklus konnte der renommierte Villacher Künstler und Kurator Michael Kos als Kurator gewonnen werden.
„Die Ausstellung erzählt komplexe Geschichten auf verständliche Weise und macht die vielschichtige Geschichte der Mensch-Tier-Beziehung auf eindrucksvolle Art erlebbar“,
so Prettner.
Kos selbst erklärt:
„Nichts berührt uns so unmittelbar wie jene durch Kunst beschriebenen Verhältnisse, mit denen wir uns selbst identifizieren können.“
Bei der Ausstellungseröffnung zugegen waren auch Ina Lerchbaumer, Ehrenpräsidentin des Kunstvereins millstART, und Bürgermeister Alexander Thoma.