350 Millionen Euro für Kärntens Mobilität

Rund 193 Millionen Euro werden 2026 in Kärntens Autobahnen und Schnellstraßen investiert, bis 2027 sind es insgesamt rund 440 Millionen Euro. Foto: envato
Mit einem klaren Fokus auf moderne, sichere und nachhaltige Mobilität haben heute Mobilitätsminister Peter Hanke, Landeshauptmann Daniel Fellner, Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber, Landesrat Sebastian Schuschnig sowie die Spitzen von ASFINAG und ÖBB zentrale Infrastrukturinvestitionen für Kärnten präsentiert. Insgesamt investieren ÖBB und ASFINAG im Jahr 2026 rund 350 Millionen Euro in den Ausbau von Straße und Schiene.

Starkes Signal

Die Mittel fließen gezielt in die Modernisierung zentraler Verkehrsachsen und leisten einen wesentlichen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung, zur Sicherung von Arbeitsplätzen und zur Verbesserung der Lebensqualität. Der strategische Ansatz ist klar: Investitionen in Straße und Schiene werden kombiniert, um ein leistungsfähiges und ausgewogenes Verkehrssystem zu schaffen.
Landeshauptmann Daniel Fellner betonte die Bedeutung dieser Investitionen für Kärnten:

„Diese Investitionen sind ein starkes Signal für Kärnten und seine Zukunft. Als südlichstes Bundesland und wichtiger Knotenpunkt im Alpen-Adria-Raum sind wir in besonderem Maß auf leistungsfähige Verkehrsverbindungen angewiesen.“

Der gezielte Ausbau der Infrastruktur wirke dabei in mehrfacher Hinsicht:

„Der Ausbau von Straße und Schiene greift sinnvoll ineinander und schafft ein ausgewogenes Verkehrssystem, das sowohl die wirtschaftliche Entwicklung unterstützt als auch den Alltag der Menschen spürbar erleichtert.“

Zugleich unterstrich Fellner die langfristigen Effekte:

„Damit stärken wir die regionale Wertschöpfung, sichern Arbeitsplätze und erhöhen nachhaltig die Lebensqualität. Kärnten festigt so seine zentrale Rolle als moderner und attraktiver Standort im Herzen Europas.“

Nachhaltige Mobilität

Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau der Bahninfrastruktur. Seit 2016 wurden rund drei Milliarden Euro investiert, im Jahr 2026 kommen weitere 157 Millionen Euro hinzu. Im Fokus stehen die Modernisierung von Bahnhöfen, Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit – etwa durch die Auflassung von Eisenbahnkreuzungen – sowie die Weiterentwicklung logistischer Knotenpunkte.
Ziel ist es, die Bahn für die Bevölkerung noch attraktiver zu machen und gleichzeitig den Wirtschaftsstandort zu stärken. Projekte wie der Ausbau regionaler Mobilitätsdrehscheiben sowie Investitionen in Park-&-Ride- und Bike-&-Ride-Anlagen tragen dazu bei, den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel zu erleichtern.

Straßeninfrastruktur wird weiter gestärkt

Auch in das hochrangige Straßennetz wird umfassend investiert: Rund 193 Millionen Euro fließen 2026 in Kärntens Autobahnen und Schnellstraßen, bis 2027 sind es insgesamt rund 440 Millionen Euro. Ein zentrales Projekt ist der Vollausbau des Karawankentunnels, der die Verkehrssicherheit erhöht und die internationale Anbindung verbessert. Darüber hinaus stehen wichtige Sanierungsmaßnahmen auf der Tauern Autobahn A10 an, insbesondere im Bereich des Katschberg- und Tauerntunnels. Insgesamt plant die ASFINAG bis 2031 Investitionen von rund 1,3 Milliarden Euro in Kärnten. Diese Maßnahmen sichern nicht nur eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur, sondern setzen auch wichtige wirtschaftliche Impulse für die Region. Kärnten wird damit als Mobilitätsdrehscheibe im Alpen-Adria-Raum weiter gestärkt.