„Der Bericht des Landesrechnungshofes zur KELAG zeigt deutlich, dass die Landespolitik keinen Hebel hat, um den Strompreis zu beeinflussen. Als konkrete Empfehlung gibt der Landesrechnungshof der Landespolitik jedoch mit auf den Weg, das öffentliche Interesse an kostengünstigem und nachhaltigem Strom nicht nur in den Landesgesetzen, sondern auch in der Satzung der KELAG zu verankern“,
„Das tun wir natürlich. Auch wenn die KELAG jetzt schon dem Kärntner Elektritätswirtschafts- und -organisationsgesetz unterliegt, in dem explizit sicherer, kostengünstiger und umweltverträglicher Strom vorgeschrieben wird. Diese Verpflichtung wird nun klarstellenderweise auch in die Satzung aufgenommen“,
„Aber sich dadurch zu erwarten, dass das Land plötzlich Strompreise beeinflussen oder gar diktieren kann, wäre ein Irrtum. Das politisch zu suggerieren, halte ich für unseriösen Populismus“,
„Bezeichnenderweise erfolgte die Senkung des Strompreises durch die KELAG ja bereits, bevor sich eine Satzungsänderung abgezeichnet hat.“
„Was weg ist, ist weg“
„Dass gerade die Freiheitlichen den Zeigefinger erheben, ist besonders irritierend. Denn es waren ihre Gesinnungsgenossen, welche den Ausverkauf der Kelag gestartet und vollendet haben. Damit hat man nicht nur wertvolles Kapital aus der Hand gegeben, sondern auch den tatsächlichen Einfluss auf die Preisgestaltung. Wer etwa nach Tirol schaut, sieht, dass die TIWAG Preise einfrieren oder Sondermodelle bereitstellen kann, in denen Strom zwischen 10 und 16 Uhr aufgrund der PV-Produktion nur die Hälfte kostet. Dass so etwas aufgrund des Ausverkaufs in Kärnten nicht mehr geht, darunter leiden die Kärntnerinnen und Kärntner bis heute. So gesehen ist jede freiheitliche Kritik reine Selbstkritik“,

