Naturpark Dobratsch macht verborgene Natur erlebbar

Das Team des Naturparks Dobratsch lud zum Tag der offenen Tür und gewährte einen Blick hinter die Kulissen – mit GF Robert Heuberger und LR.in Marika Lagger-Pöllinger. Foto: Büro LRin Lagger-Pöllinger

„Der Naturpark Dobratsch zeigt, wie nah Naturschutz an den Menschen sein kann. Die Rangerinnen und Ranger erklären die Natur auf verständliche Weise, machen Zusammenhänge erlebbar und helfen dabei, sensible Lebensräume zu schützen. Kinder, Familien, Gäste und alle Naturinteressierten können hier staunen, lernen und verstehen, warum unsere Natur Schutz braucht. Genau dieses Bewusstsein ist die Grundlage dafür, dass Naturjuwele wie der Dobratsch auch für kommende Generationen erhalten bleiben“,

betonte Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger beim Tag der offenen Tür im Naturparkbüro in Villach.

Virtueller Spaziergang

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem neuen VR-Erlebnis zum Eggerloch. Der virtuelle Spaziergang macht einen sensiblen und schwer zugänglichen Naturraum erlebbar, ohne ihn zu belasten. Er vermittelt Höhlenforschung und Geologie auf verständliche Weise und macht sichtbar, was vielen sonst verborgen bleibt. Darüber hinaus hat der Dobratsch als Kärntens größter Wasserspeicher eine besondere Bedeutung für die Region. So wird deutlich, wie Schutz, Bildung, Besucherlenkung und regionale Entwicklung gemeinsam gelingen können.

„Beim virtuellen Spaziergang durch das Eggerloch wird vieles sichtbar, was sonst verborgen bleibt. Einer der spannendsten Naturräume am Dobratsch kann erlebt werden, ohne ihn zu beeinträchtigen. Das ist moderne Naturvermittlung: Wissen zugänglich machen, Forschung erklären und gleichzeitig das Sensible schützen“,

so Lagger-Pöllinger. Ihr Dank gilt dem gesamten Naturpark-Team, den Rangern, den Naturpark-Gemeinden Villach, Arnoldstein, Nötsch im Gailtal und Bad Bleiberg sowie den Partnerbetrieben.

„Der Naturpark lebt vom Engagement der Menschen vor Ort. Dieses Miteinander macht ihn zu einem starken Beispiel dafür, wie Naturschutz, Bildung, Erholung und regionale Entwicklung gemeinsam gelingen können“, so Lagger-Pöllinger.