Es war ein Abend, der sportliche Spannung und persönliche Anerkennung auf besondere Weise vereinte: Der Wolfsberger AC feierte im Duell gegen den GAK einen wichtigen 1:0-Sieg – und setzte damit ein starkes Lebenszeichen im Kampf um den Klassenerhalt. Doch noch vor dem Schlusspfiff rückte ein Mann in den Mittelpunkt, ohne den diese Erfolgsgeschichte kaum denkbar wäre: WAC-Präsident Dietmar Riegler.
Großes Ehrenzeichen
Landeshauptmann und Sportreferent Daniel Fellner nutzte die Bühne im Stadion, um Riegler anlässlich seines 60. Geburtstags mit dem Großen Ehrenzeichen des Landes Kärnten auszuzeichnen – eine sichtbare Würdigung für jahrzehntelanges Engagement, unternehmerischen Weitblick und seine prägende Rolle im Kärntner Fußball.
„Es ist mir eine persönliche Freude, heute hier einen Menschen zu ehren, der mit Leidenschaft, Mut und Handschlagqualität den Fußball in Kärnten nachhaltig geprägt hat“,
betonte Fellner. Riegler habe nicht nur einen Verein geführt, sondern eine Vision umgesetzt:
„Was 2007 mit der Übernahme des WAC begonnen hat, ist heute ein sportliches Märchen, das bis auf die europäische Bühne geführt hat.“
Persönlichkeit
Der Weg dorthin war kein einfacher. Doch genau diese Konsequenz und Beharrlichkeit zeichnen Riegler aus.
„Viele träumen von der Bundesliga – du hast sie möglich gemacht. Weil du nie aufgegeben hast und weil dir der WAC immer ein Herzensanliegen war“,
so Fellner weiter. Dabei gehe Rieglers Rolle weit über die eines Präsidenten hinaus. Er sei Antreiber, kritischer Begleiter und familiärer Fixpunkt zugleich.
„Dietmar Riegler ist ein Visionär, Motor und Herz dieses Erfolgs. Er lebt den Verein – und genau das macht ihn zu einer echten Persönlichkeit im Kärntner Sport“,
unterstrich der Landeshauptmann.
Bodenständig
Riegler selbst ist seit seiner Kindheit eng mit dem Fußball verbunden – als Spieler ebenso wie als Funktionär. Seine aktive Karriere führte ihn unter anderem über Stationen beim SV St. Andrä, dem WAC und dem ATSV Wolfsberg. Parallel dazu bewies er auch unternehmerisches Gespür und setzte früh auf nachhaltige Energielösungen. Trotz aller Erfolge ist Riegler seiner Heimat stets treu geblieben – ein Umstand, den Fellner besonders hervorhob:
„Egal ob Bundesliga oder Europa League – du bist immer der geblieben, der du bist: bodenständig, verlässlich und tief mit dem Lavanttal verwurzelt.“
Neben zahlreichen Gratulanten im Stadion, darunter auch Wolfsbergs Bürgermeister Alexander Radl, stand an diesem Abend vor allem eines im Vordergrund: die Anerkennung für eine Lebensleistung, die weit über den Fußball hinausreicht. Ein 1:0-Sieg, der Hoffnung bringt – und ein Ehrenzeichen, das Dankbarkeit ausdrückt.