22.08.2018

Pensionen – SPÖ-Kärnten: Kurz und Co streuen mit Mogelpackung Bevölkerung Sand in die Augen

Sucher, Bodner: Wieder werden Personen mit höherem Einkommen bevorzugt – Pensionisten mit niedriger Rente erhalten 29 Euro, höhere Pensionen 68 Euro mehr. Fixbeträge und höhere Mindestpensionen gefordert

Als „Mogelpackung, mit der Kurz und Strache in schon typischer Manier der Bevölkerung Sand in die Augen streuen wollen“, bezeichnet SPÖ-Landesgeschäftsführer Andreas  Sucher, die angekündigte Pensionserhöhung. Er rechnet anhand der „großzügig und schlagzeilenträchtig“ präsentierten Erhöhung vor, dass Bezieher kleinerer und mittlerer Pensionen gegenüber höheren Pensionen deutlich benachteiligt werden: Pensionen bis 1115 Euro werden um 2,6 Prozent erhöht, das sind gerade einmal 28,99 Euro. Pensionen über 3402 Euro erhalten mit einem Fixbetrag allerdings 68 Euro und damit mehr als das Doppelte.

„Was soll das? Warum benachteiligen ÖVP und FPÖ neuerlich jene, die ohnehin weniger haben“, fragt Sucher und erinnert an das Beispiel des Familien-„Malus“.

Auch Karl Bodner, Präsident der Landesgruppe Kärnten des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ), zeigt sich erzürnt: „Anders als im Erwerbsleben gibt es in der Pension keine „Leistungsunterschiede“. Brot, Milch usw kosten für alle Pensionisten gleich viel.“ Bodner und Sucher fordern einerseits höhere Mindestpensionen von 1300 Euro und ein Überdenken des Modells der Bundesregierung: „Wir wollen Fairness für alle Pensionsbezieher. Wenn es eine Erhöhung mit einem Fixbetrag von 40 bis 50 Euro für alle gäbe, dann wäre den „kleineren Pensionen“ deutlich mehr geholfen und für pensionierte Großverdiener würde es keinen großen Unterschied machen!“

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