Zukunft von Kärntner Bildungswerk und Kärntner Blasmusikverband gesichert

Zwei wichtige Anträge legt Landeshauptmann und Kulturreferent dem Kollegium der Kärntner Landesregierung in der kommenden Regierungssitzung am Mittwoch zum Beschluss vor: Es geht um Dreijahresförderverträge für das Kärntner Bildungswerk und den Kärntner Blasmusikverband.
 

„Lebenslanges Lernen und gemeinschaftliches Engagement stärken die Menschen, eröffnen neue Chancen und geben Zuversicht – sowohl für den Beruf und die persönliche Entwicklung als auch für unsere so kulturaffine Kärntner Bevölkerung im Gesamten. Dies wollen wir gerade in der heutigen, mit vielen Herausforderungen besetzten Zeit aktiv fördern und ermöglichen“,

so Landeshauptmann Peter Kaiser.
 
Für die Jahre 2026, 2027 und 2028 bekommt das Kärntner Bildungswerk jährlich eine Summe von 150.000 Euro, die Dreijahresförderung beträgt also insgesamt 450.000 Euro. Der dem Beschluss zugrundeliegende Masterplan des Kärntner Bildungswerks setzt auf die Stärkung von Zukunftsfähigkeit und Attraktivität des kulturellen Engagements für jüngere Generationen, die Förderung der Gesprächs- und Debattenkultur, unter anderem die Erstellung von Leitfäden zur Durchführung von neuen Veranstaltungsformaten durch örtliche Kulturvereine sowie den verstärkten Austausch zu „Kulturhäusern der Zukunft“ im ländlichen Raum.
 
Für den Kärntner Blasmusikverband mit 130 Musikvereinen und rund 6.000 Musikerinnen und Musiker sind für die Jahre 2026, 2027 und 2028 jährlich 102.500 Euro als Basissubvention, insgesamt also 307.500 Euro veranschlagt.

„Mit der mehrjährigen Subvention erhält der Kärntner Blasmusikverband Planungssicherheit und kann die außerschulische musikalische Jugend- und Erwachsenenbildung weiterhin auf so hohem Niveau durchführen“,

verdeutlicht Kaiser.
Die Schwerpunktaktivitäten umfassen dabei die Aus- und Weiterbildung der Musikerinnen und Musiker, die Durchführung von Wettbewerben, die Veranstaltung von Sommercamps, Kapellmeisterfortbildungen oder auch Schulungen zu den umfangreichen Arbeiten im Verband.
Quelle: LPD Kärnten