Uni Klagenfurt baut für das 22. Jahrhundert aus

Die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt ist bereit für das 22. Jahrhundert. Der geplante Erweiterungsbau steht unter dem Titel „22nd Century Center“ (22CC) und soll modernen Raum für Lehre, Forschung sowie universitäre Zusammenarbeit schaffen. Für das Gesamtprojekt sind 91,2 Mio. Euro vorgesehen, 3,5 Mio. Euro sollen als Infrastrukturzuschuss vom Land Kärnten kommen. In der Regierungssitzung am Dienstag gab es Grünes Licht für eine entsprechende Absichtserklärung zwischen Land, Bundesimmobiliengesellschaft und Uni Klagenfurt. „Wir haben uns bei der Bundesregierung erfolgreich für diesen wichtigen Erweiterungsbau eingesetzt und wollen Kärnten als einen der attraktivsten Studienstandorte Österreichs positionieren“, erklärt Hochschulreferent Landeshauptmann Peter Kaiser dazu.

Vier Hochschulen in Kärnten

Finanz- und Wohnbaureferentin LHStv.in Gaby Schaunig betont die gemeinsame Verantwortung auch beim Thema studentisches Wohnen:

„Wenn wir Kärnten als attraktiven Hochschulstandort weiterentwickeln wollen, müssen wir auch das studentische Wohnen konsequent mitdenken. Dieses Verständnis ist Teil der gemeinsamen Zielsetzung aller Beteiligten, und ich freue mich darauf, im Zuge der weiteren Projektentwicklung konkrete Lösungen für leistbaren Wohnraum für Studierende gemeinsam zu erarbeiten und umzusetzen.“ 

Konkret will Kärnten nicht nur österreichweit, sondern auch international stärker als tertiärer Bildungsstandort wahrgenommen werden: „Wir haben die Pädagogische Hochschule Kärnten, die Fachhochschule Kärnten, die Gustav-Mahler-Privatuniversität für Musik und die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt – vier Hochschulen, mittlerweile zwei davon als Volluniversitäten mit Doktoratsstudien“, hebt Kaiser hervor. Großes Zukunftspotential bilde vor allem auch die Vernetzung mit der Steiermark über die Koralmbahn: „Gemeinsam kommen wir auf 14 Hochschulen mit über 82.000 Studierenden. Nicht nur die Uni Klagenfurt, sondern auch dieser gesamte neue Ballungsraum ist bereit für neue Herausforderungen“, so Kaiser.