Trauma-Orthopädie-Zentrum: Projekt schreitet Schritt für Schritt voran

Das geplante Trauma-Orthopädiezentrum Kärnten (TOZK) am Klinikum Klagenfurt nimmt weiter konkrete Formen an. Bei einem gemeinsamen Arbeitsgespräch vor Ort haben sich Gesundheitslandesrätin Beate Prettner, der AUVA-Generaldirektor Alexander Bernart sowie der bisherige und der designierte Vorstand der KABEG – Arnold Gabriel sowie Karl Cernic – über den aktuellen Projektstand, die weitere Zusammenarbeit und die nächsten Umsetzungsschritte ausgetauscht. Im Mittelpunkt stand der gemeinsame Abgleich des Projektes und die weitere enge Abstimmung zwischen AUVA, KABEG und Land.

„Nach den vielen Jahren der Planung ist es wichtig, dass dieses Projekt jetzt Schritt für Schritt vorankommt. Genau das passiert: Die offenen Punkte werden gemeinsam abgearbeitet, die nächsten Schritte abgestimmt und die Zusammenarbeit zwischen AUVA, KABEG und Land weiter konkretisiert“,

betont Gesundheitsreferentin Beate Prettner.

Das Konzept TOZK

Mit dem Trauma-Orthopädie-Zentrum werden die unfallchirurgische und orthopädische Versorgung sowie die intensivmedizinische Versorgung und Behandlung von Schwer- und Mehrfachverletzten am Standort Klinikum Klagenfurt gebündelt. Die enge Kooperation von AUVA und KABEG soll bestehende Strukturen optimal nutzen, Synergien schaffen und die Versorgung der Patientinnen und Patienten weiter stärken.

„Mit dem Trauma-Orthopädie-Zentrum setzen wir gemeinsam einen wichtigen Schritt für die Zukunft der Gesundheitsversorgung in Kärnten. Die AUVA bringt hier ihre Kernkompetenz in der unfallchirurgischen und orthopädischen Versorgung ein und treibt den Ausbau der Tagesklinik voran. Mit einer neuen, vorgelagerten Versorgungseinheit werden wir zudem die Spitalsambulanzen künftig spürbar entlasten. Unser Ziel ist es, die dafür notwendigen baulichen Rahmenbedingungen rund um den Jahreswechsel 2026/2027 zu schaffen“,

erklärt AUVA-Generaldirektor Alexander Bernart. Die KABEG wiederum übernimmt die komplette intensivmedizinische Versorgung und die Behandlung von Polytraumen. Zudem wird die AUVA im neuen Gebäude eine Alterstraumatologie errichten, die von der KABEG betrieben und finanziert wird.

Der Fahrplan

Nach erfolgter Bau-Beauftragung starten mit Jahresbeginn 2027 die Planungsarbeiten. Nach Abschluss der notwendigen vorbereitenden Arbeiten ist der Abriss der „Chirurgie Ost“, an deren Stelle das Zentrum gebaut wird, gegen Mitte des Jahres vorgesehen. 

„Für mich ist entscheidend, dass wir jetzt nicht mehr über ein Projekt auf dem Papier sprechen, sondern über konkrete Umsetzungsschritte. Das Arbeitsgespräch hat gezeigt: Alle Beteiligten ziehen an einem Strang. Das ist die Voraussetzung dafür, dass das lange ersehnte Trauma-Orthopädie-Zentrum Realität wird“,

so Prettner abschließend.