Stadt entwickelt, Land fördert: Neues Vorzeige-Wohnprojekt entsteht im Herzen von St. Veit
Mit einem aktuellen Förderbeschluss setzt das Land Kärnten gemeinsam mit der Stadtgemeinde St. Veit an der Glan ein starkes Zeichen für leistbaren Wohnraum und qualitätsvolle Stadtentwicklung. Die Kärntner Landesregierung hat auf Antrag von Wohnbaureferentin LHStv.in Gaby Schaunig die Förderung für das von der Stadt St. Veit entwickelte Wohnbauprojekt in der Grillparzerstraße 4-6 beschlossen. Das Projekt umfasst 40 geförderte Mietwohnungen, die Gesamtbaukosten betragen rund 12,8 Millionen Euro.
„Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, wie Gemeinden aktiv Wohnraum schaffen können. Wenn kommunales Engagement und Wohnbauförderung des Landes zusammenkommen, entstehen nachhaltige Lösungen mit echter Vorbildwirkung“,
betont Schaunig.
Bürgermeister Martin Kulmer unterstreicht die Rolle der Stadt als Projektträger:
„Als Stadtgemeinde haben wir dieses Wohnbauvorhaben bewusst entwickelt, weil leistbares Wohnen eine der wichtigsten Zukunftsfragen für St. Veit ist. Mit diesem Projekt schaffen wir modernen Wohnraum in zentraler Lage und stärken gleichzeitig die Lebensqualität in unserer Stadt.“
Das Bauvorhaben ging als Sieger aus einem EU-weiten, offenen zweistufigen Architekturwettbewerb hervor und setzt die baukulturellen Leitlinien des Landes Kärnten beispielhaft um. Neben den 40 Wohnungen sind ein rund 60 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum sowie halböffentliche Nutzungen im Erdgeschoss vorgesehen. Grünflächen, Spielplätze und Gemeinschaftsgärten schaffen zusätzliche Begegnungsräume für die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner.
„Unser Anspruch im Kärntner Wohnbau ist es, nicht nur Wohnungen zu errichten, sondern lebenswerte Quartiere zu entwickeln. Innenentwicklung vor Außenentwicklung, soziale Baukultur und Klimabewusstsein stehen dabei im Mittelpunkt“,
erklärt Schaunig. Der Baustart ist wird heuer erfolgen, mit der Fertigstellung ist 2028 zu rechnen.
Mit dem Projekt wird ein wichtiger Beitrag zu nachhaltiger Stadtentwicklung geleistet: Bestehende innerstädtische Flächen werden qualitätsvoll genutzt, neuer Wohnraum entsteht ohne zusätzliche Bodenversiegelung am Stadtrand, und gemeinschaftliche Räume fördern ein gutes Miteinander. Eine zentrale Tiefgarage mit insgesamt 71 Stellplätzen – davon 40 gefördert – sorgt zudem für eine nachhaltige Verkehrsentlastung im gesamten Quartier.
„Das Projekt ersetzt vier Altbauten, die nicht mehr sanierungsfähig waren. Die Planungen der Gebäude wurden mit dem klimaaktiv Gebäudestandard SILBER deklariert“,
ergänzt das St. Veiter Stadtoberhaupt.
„Leistbares Wohnen bleibt eine zentrale soziale Aufgabe. Gemeinsam mit engagierten Gemeinden wie St. Veit gelingt es uns, hochwertige Wohnprojekte umzusetzen und nachhaltige Perspektiven für die Kärntnerinnen und Kärntner zu schaffen“,