SPÖ-LPV Peter Kaiser bei 1. Mai-Feier in Völkermarkt und Klagenfurt – „Leistung darf keine Einbahnstraße sein!“

Vor tausenden applaudierenden Kärntnerinnen und Kärntnern hielt SPÖ-Landesparteivorsitzender und Landeshauptmann Peter Kaiser heute bei Kärntens größten 1. Mai-Feiern zum Tag der Arbeit in der Völkermarkter Eishalle und am Kreuzbergl in Klagenfurt kämpferische Reden.

Darin betonte er jeweils die Bedeutung von Gerechtigkeit, Fairness und einem neuen Verständnis von Arbeit:

„Der 1. Mai ist unser Tag – der Tag der Arbeit, der Tag der Solidarität, der Tag der sozialen Gerechtigkeit!“

 Kaiser kritisierte die einseitigen Leistungsforderungen an arbeitende Menschen und forderte mehr Verantwortung von jenen, die von dieser Arbeit profitieren:

„Leistung darf keine Einbahnstraße sein! Wer mehr Einsatz verlangt, muss auch faire Löhne, gute Arbeitsbedingungen und eine gerechte Verteilung des Wohlstands gewährleisten.“

 
Scharf ins Gericht ging Kaiser mit jenen Wirtschaftsexperten, die sozialdemokratische Maßnahmen wie Preisdeckel zur Eindämmung der Teuerungswelle verteufelt hätten, jetzt aber selbst staatliche Eingriffe fordern würden. Das von der Vorgängerregierung verschleierte Budgetdefizit zeige,

„wie sehr sich viele dieser Ökonomen geirrt haben – und wie weit sie von der Lebensrealität der Menschen entfernt sind.“

 „Wir handeln statt zu reden!“ so Kaiser mit Blick auf die Politik des Landes Kärnten:

Mit dem 1,3 Milliarden Euro schweren Bau- und Investitionsprogramm sichere man zehntausende Arbeitsplätze. Und mit dem Territorialen Beschäftigungspakt setze Kärnten allein im Jahr 2025 88,5 Millionen Euro für Arbeitsmarktmaßnahmen ein – von Qualifizierungsprogrammen bis zu gezielten Beschäftigungsinitiativen.
Dabei sei Arbeit weit mehr als nur Erwerbsarbeit, betonte Kaiser weiter. Auch ehrenamtliches Engagement und unbezahlte Arbeit verdienten mehr gesellschaftliche Anerkennung. Die SPÖ stehe für eine solidarische Leistungsgesellschaft, in der niemand zurückgelassen werde.

Zum Abschluss rief Kaiser zu Geschlossenheit und Solidarität auf:

„Lasst uns gemeinsam für eine gerechte, faire und solidarische Zukunft kämpfen! Es lebe die Solidarität! Es lebe die Sozialdemokratie! Es lebe der 1. Mai!“

 

„Der 1. Mai ist für uns nicht nur ein historischer Tag der Arbeiter:innenbewegung, sondern auch ein lebendiges Zeichen für Zusammenhalt, Gerechtigkeit und soziale Sicherheit. Mit unserem Bezirksfamilienfest schaffen wir einen Ort der Begegnung, des Austauschs und der Gemeinschaft – für Jung und Alt, für alle Generationen. Es freut mich besonders, dass wir als SPÖ hier im Bezirk ein starkes Signal setzen: für faire Löhne, leistbares Leben und eine solidarische Zukunft“,

so Hermann Srienz, Bezirksparteivorsitzender Völkermarkt.
 

„Der 1. Mai ist ein Tag des Feierns und Erinnerns – an die Errungenschaften der Arbeiterbewegung und die historische Rolle der Sozialdemokratie, diesen Staat aufzubauen und erfolgreich zu gestalten. Gleichzeitig ist er der Moment, neue Ziele zu setzen, innovativ zu denken und die Zukunft gemeinsam anzugehen. Gerade in Klagenfurt sind wir gefordert, diese Werte zu leben – im Namen unserer Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger. Dieses traditionsreiche und wunderbare Familienfest am Kreuzbergl knüpft an diese Werte an und ist für uns alle eine Chance, Kraft zu schöpfen für die zahlreichen Herausforderungen der Stadtpolitik. Solche Tage erinnern uns daran, dass der Weg in die Zukunft gemeinsam leichter zu bewältigen ist“,

betont Vizebürgermeister Ronald Rabitsch.
Quelle: SPÖ Kärnten