29. Januar 2026
Social Media-Verbot: Für LH Kaiser braucht es tiefgreifendere Maßnahmen
„Ein zeitlich befristetes Social-Media-Verbot für Jugendliche kann im äußersten Fall eine kurzfristige Notwehrmaßnahme sein, um akute Gefahren einzudämmen. Es bekämpft jedoch ausschließlich Symptome – nicht die Ursachen der immer weiter ausufernden Risiken, die von mehr oder weniger unkontrollierten Plattformen ausgehen“,
„Wenn wir unsere Kinder und Jugendlichen und damit auch unsere solidarische, demokratische Gesellschaft nachhaltig schützen wollen, dann müssen wir dort ansetzen, wo die Probleme entstehen: bei den Geschäftsmodellen und Algorithmen großer Plattformen wie TikTok, Snapchat, X und anderer“,
„Wir sehen tagtäglich, mit welchen massiven psychischen, sozialen und entwicklungsbezogenen Belastungen Kinder und Jugendliche durch bestimmte Inhalte und Dynamiken in sozialen Medien konfrontiert sind. Ein pauschales, altersbeschränktes Verbot allein greift zu kurz. Entscheidend ist, dass Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene dort geschützt werden, wo sie sich tatsächlich aufhalten – auf den Plattformen selbst“,
„Plattformen dürfen sich ihrer Verantwortung nicht länger entziehen. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen muss Vorrang vor Klickzahlen, Reichweite und Profiten haben.“
„Wir dürfen nicht tatenlos zusehen, wie einige Tech-Milliardäre – teils gemeinsam mit oder unterstützt von politischen Anarchisten und Demokratiefeinden – die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen sowie die Grundlagen unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts gefährden“,
„Es geht nicht um Zensur, sondern um den Schutz von Menschen, um demokratische Werte und um die Zukunft kommender Generationen. Wegschauen ist keine Option mehr“,
