Simonhöhe erneut Weltcup-Schauplatz

Die internationale Snowboard-Weltelite kehrt am 23. und 24. Jänner 2026 auf die Simonhöhe zurück: Bereits zum dritten Mal werden dort Parallelriesentorläufe für Damen und Herren sowie ein Mixed-Team-Bewerb ausgetragen. Gleichzeitig erfolgt die Umsetzung eines neuen Snowboard-Stützpunktes, der die Trainingsmöglichkeiten auf der Simonhöhe nachhaltig stärkt.
Das wurde gestern, Montag, im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz von Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser, Tourismusreferent LR Sebastian Schuschnig, Kelag-Vorstand Danny Güthlein, Christian Galler vom ÖSV gemeinsam mit den Kärntner Snowboardaushängeschildern Sabine und Alexander Payer und Fabian Obmann sowie dem Chef des Organisationskomitees, Werner Schöffmann, im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt gegeben.

Landeshauptmann und Sportreferent Peter Kaiser betont die Bedeutung des Weltcups für das Sportland Kärnten:

„Die erneute Vergabe des FIS Snowboard-Weltcups – nach 2022 und 2024 – an die Simonhöhe bestätigt den internationalen Stellenwert, den sich das Sportland Kärnten erarbeitet hat. Die Rennen – heuer als letzte Qualifikationschance vor den Olympischen Spielen – werden rund 120 Athletinnen und Athleten aus 20 Nationen sowie großes Medieninteresse anziehen.“

Sein Dank gelte dem erfahrenen OK-Team rund um Werner Schöffmann, der Gemeinde St. Urban, der Tourismusregion und allen Helferinnen und Helfern.

„Besonders freut mich, dass unsere heimischen Athletinnen und Athleten, allen voran Sabine und Alexander Payer, Martina Ankele, Fabian Obmann sowie weitere Talente, auf ihrer Heimstrecke starten können. Der Weltcup auf der Simonhöhe ist ein wertvoller Impuls für Sport, Tourismus und die gesamte Region. In diesem Sinne ist auch die Einrichtung eines eigenen Snowboard-Stützpunktes zur Förderung und Weiterentwicklung im Snowboard-Nachwuchs- und -Leistungssport absolut zu begrüßen.“

 
Seit der Weltcup-Premiere 2022 ist die Simonhöhe ein besonders erfolgreicher Boden für das Team von Snowboard Austria. Die Kärntner Lokalmatadorin Sabine Payer konnte auf „ihrem“ Hang bereits drei Weltcupsiege einfahren. Gemeinsam mit Alexander Payer betonte sie die besondere Bedeutung:

„Die Simonhöhe ist natürlich etwas ganz Besonderes für uns. Wir kennen jede Helferin und jeden Helfer, die allesamt zum Gelingen dieser Rennen beitragen. Hätte mir vor ein paar Jahren jemand gesagt, dass wir einmal auf unserem Hausberg einen Weltcup fahren werden, ich hätte nur ungläubig den Kopf geschüttelt. Aber im kommenden Jänner gibt es jetzt schon die dritte Auflage, und dafür möchten wir uns bei allen bedanken, die das möglich machen.“

Auch Fabian Obmann, der 2024 auf der Simonhöhe am Podest stand, fiebert den Heimrennen entgegen:

„Für mich ist die Simonhöhe gleich nach den Olympischen Spielen das zweite Großereignis in dieser Saison. Vor zwei Jahren ist es dort mit einem Stockerlplatz richtig gut gelaufen, daher freue ich mich riesig auf die Rennen. Ein großes Kompliment muss man auch den Veranstaltern machen, die sich jedesmal ordentlich ins Zeug legen, um uns eine perfekte Bühne zu bieten.“

 
Neben Sabine und Alexander Payer sowie Fabian Obmann wird 2026 auch Martina Ankele am Start stehen. Zudem winken Startplätze für weitere Kärntner Talente wie Jessica Pichelkastner, Pia Schöffmann oder Werner Pietsch.

Neuer Snowboard-Stützpunkt bringt enorme Aufwertung

Parallel zum Weltcup wird auf der Simonhöhe ein neuer Snowboard-Alpin-Stützpunkt eingerichtet. Dieser soll als erste offizielle Trainingsstätte dieser Art in Kärnten dienen und optimale Rahmenbedingungen für Leistungs- und Nachwuchssport bieten. OK-Chef und Initiator Werner Schöffmann erläutert:

„Nicht zuletzt durch die bisherigen Weltcup-Veranstaltungen und bestens organisierte Europacup- sowie FIS-Rennen war der Weg zu einer Trainingslocation nicht weit, die auch internationale Beachtung erlangt hat. Jetzt folgt als nächster logischer Schritt, dass wir zur Förderung heimischer Leistungs- und vor allem Nachwuchssportlerinnen und -sportler einen Snowboard-Alpin-Stützpunkt auf der Simonhöhe etablieren werden.“

 
Ein Kernstück bildet die neu errichtete Flutlichtanlage, ermöglicht durch die Zusammenarbeit der Liftgesellschaft, des SV St. Urban sowie die Finanzierung des Landes Kärnten. Sie erlaubt eine breite, mehrspurige Pistenbeleuchtung – essenziell für paralleles Training von Snowboarderinnen, Snowboardern und Skifahrerinnen bzw. Skifahrern.

„Der Stützpunkt soll die bestmöglichen Bedingungen für den Nachwuchs- und Leistungssport im Bereich Snowboard Alpin bieten und als erste offizielle Trainingsstätte dieser Art in Kärnten entwickelt werden. Dabei ist es das Ziel, die vorhandenen Ressourcen effizient und transparent zu nutzen und den Athletinnen und Athleten aus Kärnten, aber auch aus anderen Bundesländern, zugänglich zu machen – damit wir uns auch in der Zukunft über Erfolge der heimischen Alpinboarderinnen und -boarder freuen können.“

 
Für den Österreichischen Skiverband, Snowboard Austria und zahlreiche Partner ist die Simonhöhe ein wichtiger Standort. Christian Galler, Sportlicher Leiter Snowboard Alpin & Cross im ÖSV:

„Die Simonhöhe hat sich binnen kürzester Zeit als feste Größe im Kalender des Snowboard-Alpin-Weltcups positioniert. Das Alpin-Snowboarden wird hier wahrlich gelebt – das kommt auch mit der Umsetzung eines neuen Snowboard-Stützpunkts zum Ausdruck. Ich möchte mich an dieser Stelle bei Landeshauptmann Peter Kaiser, dem Land Kärnten sowie allen Partnern und Sponsoren bedanken, die nicht nur den Weltcup, sondern auch das vor allem für den Nachwuchs so wichtige Projekt auf der Simonhöhe unterstützen.“

 
Ein langjähriger Partner ist die Kelag.

„Die Simonhöhe wird am 23. und 24. Jänner 2026 erneut zur Bühne für internationalen Spitzensport. Wir als Kelag sind stolz darauf, von Anfang an Teil dieses Events zu sein. Der Snowboard-Weltcup ist nicht nur ein sportliches Highlight, sondern auch ein starkes Signal für die Region und den Kärntner Nachwuchs. Ihre Erfolge zeigen, was möglich ist, wenn Talent, Disziplin und Unterstützung zusammenkommen“,

so Kelag-Vorstand Danny Güthlein.
Quelle: LPD Kärnten