Schutz von Kärntens Natur weiter gestärkt!

In der heutigen Sitzung der Kärntner Landesregierung wurde auf Antrag von Naturschutzreferentin Mag.a Sara Schaar die Finanzierung von drei bedeutenden Grundankäufen im Rahmen des Biodiversitätsfonds beschlossen. Damit werden weitere insgesamt rund 48 Hektar ökologisch wertvolle Flächen dauerhaft gesichert und unter Schutz gestellt.

„Mit dem Ankauf dieser wertvollen Naturflächen setzen wir einen weiteren starken Impuls für den Schutz der Artenvielfalt in Kärnten. Jeder Hektar zählt, wenn es darum geht, unsere natürlichen Lebensräume für zukünftige Generationen zu sichern“,

betonte Landesrätin Mag.a Sara Schaar.
Gefördert werden der Timenitzer Feuchtacker (5 ha), das Faschinger Moos (13 ha) und der Altberg – Natura 2000 Erweiterung Kleinobir (30 ha). Die Gesamtfördersumme beträgt rund 1,09 Millionen Euro – und wird zu 100 % aus Bundesmitteln des Biodiversitätsfonds gedeckt.

„Dass der Bund diese Maßnahmen zu 100 Prozent fördert, ist ein großer Erfolg für den Kärntner Naturschutz. Es zeigt, dass unsere Projekte Substanz haben und einen echten Beitrag zur Umsetzung der EU-Biodiversitätsziele leisten“,

so Schaar weiter.
Die Vorfinanzierung erfolgt über die Kärntner Naturschutzabgabe, welche zweckgebunden für Schutzmaßnahmen eingesetzt wird. Die Landesrätin betont dabei die Nachhaltigkeit des Vorgehens:

„Wir schaffen damit einen ökologischen Mehrwert für die gesamte Region, ohne dabei das Landesbudget zusätzlich zu belasten.“

Bereits im Vorjahr konnte mit dem Projekt Unterbergen St. Veit (12 ha) ein Grundstück erfolgreich angekauft und durch eine Förderung im Rahmen des Biodiversitätsfonds gesichert werden. Nun folgt mit dem heutigen Beschluss die Fortsetzung dieser Strategie.

„Naturschutz ist Klimaschutz – und beides beginnt mit mutigen Entscheidungen im Hier und Jetzt“,

so Schaar abschließend.