Schulterschluss mit den Rettern: Kärnten steht hinter Forderungen der Feuerwehr

Wenn Unwetter ganze Regionen treffen, zählt jede Minute. Die Feuerwehren müssen dann auf gut ausgebildete Einsatzkräfte und die nötige Ausrüstung zurückgreifen können. Landeshauptmann Daniel Fellner stellt sich deshalb hinter ihre Forderung nach mehr Bundesmitteln für große Einsatzgeräte und einer gemeinsamen Strategie für ganz Österreich.

„Brände und Großeinsätze kennen weder Bezirks- noch Ländergrenzen. Angesichts zunehmender Wetterextreme ist es ein Gebot der Vernunft, über Ländergrenzen hinweg zu planen und zu handeln“,

sagt Fellner.

Kärnten arbeitet mit Nachbarländern zusammen

Kärnten hat sich dazu bereits mit der Steiermark und dem Burgenland zusammengeschlossen. Die drei Bundesländer prüfen, welche Geräte sie gemeinsam anschaffen und wie sie ihre Einsatzkräfte gemeinsam schulen können.

„So machen wir uns gemeinsam stärker – zum Schutz der Bevölkerung“,

erklärt Fellner.

Mehr Ausrüstung für schnelle Hilfe

Dürren, Hitze und Starkregen stellen auch den Katastrophenschutz vor wachsende Herausforderungen. Kärnten investiert deshalb in Hochwasserschutz, Sicherungsmaßnahmen sowie Ausrüstung und Lager für den Katastropheneinsatz.
Erst vor wenigen Wochen erfolgte der Spatenstich für ein neues Katastrophenschutzlager in Oberkärnten. Das Land investiert dafür 2,6 Millionen Euro. Geplant sind unter anderem Großpumpen, Teleskoplader und mobile Hochwasserschutzelemente.

„Bei einem Unwetter brauchen unsere Einsatzkräfte die notwendigen Geräte rasch vor Ort. Wer will, dass sie sofort helfen können, muss sie rechtzeitig dafür ausrüsten“,

betont Fellner.