Schülerinnen- und Schülerparlament tagt wieder

Zum ersten Mal im neuen Schuljahr tagte heute, Montag, das Schülerinnen- und Schülerparlament im Kärntner Landtag. Als Vorsitzender begrüßte Jan Rauch, neben seinen Parlamentskolleginnen und -kollegen, Bildungslandesrat Peter Reichmann, den ersten Landtagspräsidenten Andreas Scherwitzl, den zweiten Landtagspräsidenten Christoph Staudacher, die dritte Landtagspräsidentin Marika Lagger-Pöllinger, die Bildungssprecherinnen und -sprecher der im Landtag vertretenen Parteien, LAbg. Stefan Sandrieser, LAbg. Marina Koschat-Koreimann und LAbg. Herbert Gaggl sowie Bildungsdirektorin Isabella Penz und Landtagsdirektor Christian Burgstaller.
Reichmann betonte die demokratiepolitische Wichtigkeit dieses Formats und hob hervor, dass Kärnten nach wie vor das einzige Bundesland Österreichs ist, in dem das Schülerinnen- und Schülerparlament in der Kärntner Landesverfassung verankert ist.

Erstmals als Bildungslandesrat in diesem Rahmen dabei, sagte der Bildungslandesrat:

„Das Schülerinnen- und Schülerparlament ist ein starkes Zeichen für Demokratie und für die Beteiligung unserer Jugend – unserer Zukunft. Mehr als die Hälfte der Menschen dieser Welt haben nicht die Möglichkeit, mitbestimmen zu dürfen. Umso wichtiger ist es für uns, dieses Recht zu nutzen.“

Demokratie muss täglich neu erkämpft werden, zitierte er.

„Dafür braucht es euren Mut, eure Meinung zu äußern und damit auch etwas zu bewegen. Ich danke für euer Engagement, und wünsche der heutigen Sitzung einen guten Verlauf.“

Scherwitzl zeigte sich erfreut über die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler.

„Grundrechte, Menschenrechte, Meinungsfreiheit und Rechtssprechung der Höchstgerichte werden in Europa immer öfter in Frage gestellt, und es liegt an uns allen, dagegen anzukämpfen.“

Besonders beeindruckt zeigte sich der erste Landtagspräsident davon, dass im Schülerinnen- und Schülerparlament nicht nur Anträge zum Schulleben an sich, sondern auch zur Schuldemokratie und zu gesellschaftspolitischen Fragen eingebracht werden.

Auch Staudacher hob das demokratiepolitische Engagement der Schülerinnen und Schüler hervor:

„Ich bin schon gespannt auf die Diskussionen und wünsche Ihnen allen viel Erfolg“.

Penz gratulierte zur konstruktiven Arbeit der Schülerinnen- und Schülervertretungen.

„Nutzt eure Rechte an den Schulen. Ihr könnt viel bewirken. Im Bildungssystem bewegt sich derzeit einiges – ihr habt die Möglichkeit der Mitgestaltung. Meine Unterstützung ist euch jedenfalls sicher“.

Sandrieser betonte ebenso wie Koschat-Koreimann und Gaggl, dass man die Anträge und Tätigkeiten des Schülerinnen- und Schülerparlaments nicht nur sehr schätze, sondern auch wirklich ernst nimmt.
Quelle: LPD Kärnten