RH-Bericht zur KELAG: SPÖ-Klubobmann weist Kritik zurück

„Berechtigte Kritik ist wichtig und führt zu Verbesserungen – daher wird der jüngste Bericht des Rechnungshofes betreffend die Tarife des Energieversorgers KELAG zur Kenntnis genommen und werden die Ergebnisse in künftige Entscheidungen einfließen“,

betont SPÖ-Klubobmann Herwig Seiser heute, Freitag.
Wenig Verständnis hingegen habe man für die haltlosen Vorwürfe der FPÖ, die weiterhin behauptet, das Land Kärnten hätte die nötigen Strompreiserhöhungen im Jahr 2023 verhindern können.

„Ihnen sei gesagt, dass es auch dazu gehört, jene Fakten anzuerkennen, die Kritik entkräften – nur so kommen wir zu einem fairen und ehrlichen Bild. Nämlich zu jenem Bild, das auch der Rechnungshof zeichnet. So heißt es im Bericht: Die Entscheidung über die Änderung von Stromtarifen oblag grundsätzlich dem Vorstand und erfordert daher keine Zustimmung des Aufsichtsrates – damit ist also klargestellt, dass das Land Kärnten keinerlei Einfluss auf die Preisgestaltung hatte“,

betont Seiser.
Darüber hinaus schreibt der Rechnungshof: Die KELAG erhöhte die Bestandskundentarife – im Vergleich zu anderen Landesenergieversorgern – später und in geringerem Ausmaß. Zeitpunkt und Höhe der jeweiligen Tarifänderungen waren nachvollziehbar.
 

„Natürlich setzen auch wir uns weiterhin für leistbare Energiekosten ein. Die Preisgestaltung der KELAG ist aber ein rein operatives Geschäft eines Unternehmens. Die Entscheidung ist nachvollziehbar, wenn man sieht, dass die KELAG noch immer einen der günstigsten Strompreise hat“,

so Seiser abschließend.