Regierungssitzung: Mit Digitalisierungsangebot Bundesmillionen nach Kärnten geholt

Er ist einer von nur drei Digitalisierungs-Hubs in Österreich und bekam aufgrund der positiven und von der Politik mit beeinflussten Entwicklung den Zuschlag für die Verlängerung: der DIH Süd wird auch in den kommenden Jahren die Klein- und Mittelbetriebe dies- und jenseits der Pack bei der digitalen Wende unterstützen. Der Finanzierungsanteil Kärntens – 880.000 Euro für die Jahre 2025 bis 2028 – wurde in der heutigen Regierungssitzung beschlossen. Insgesamt ist der Hub mit 4,4 Millionen Euro ausgestattet, neben dem Anteil der Steiermark (ebenfalls 880.000 Euro) und einer Eigenerwirtschaftung kommt das Gros der Mittel – 2,2 Millionen Euro – vom Bund.

„Die Technologieintensität beeinflusst die Wettbewerbsfähigkeit jedes Unternehmens massiv. An der Digitalisierung und der Implementierung dieser kommt kein Unternehmen vorbei, egal wie groß bzw. klein. Mit diesem Projekt verschaffen wir vor allem den KMU Zugang zu Know-How, das sie selbst nicht aufbringen können, um im Zuge der Digitalisierung am Ball zu bleiben. Außerdem erreichen wir damit eine Standortstabilität Kärntens, denn die KMU sind das Rückgrat unserer Wirtschaft“,

erklärte LH Peter Kaiser.
Und weiter:

„Damit schützen und sichern wir viele, viele heimische Arbeitsplätze.“

„Ich bin stolz darauf, dass wir gemeinsam mit der Steiermark den Zuschlag für einen von drei Hubs in Österreich bekommen haben. Diese Förderung wird nicht nach Quoten verteilt, es ist vielmehr ein Wettbewerb der besten Ideen“,

betonte Technologiereferentin LHStv.in Gaby Schaunig.
Lagen in der ersten Periode des Hubs die Schwerpunkte unter anderem auf Tourismus und 3-D-Druck, geht es nun verstärkt um Informations- und Qualifikationsangebote im Bereich des grünen, nachhaltigen Bauens und der Material- und Kreislaufwirtschaft.
Die Informationsangebote sind für KMUs kostenlos. Entsteht daraus dein Forschungs- oder Investitionsprojekt, unterstützt der Hub seine Kundinnen und Kunden bei der Partner- und Investorensuche bzw. beim Abholen von Fördernden. Massiv ausgebaut hat der DIH Süd in den vergangenen Jahren auch sein eigenes Netzwerk.

Derzeitige Partnerstruktur der DIH SÜD – Digital Innovation Hub Süd:

➢ BABEG
➢ FH JOANNEUM
➢ FH Kärnten
➢ JOANNEUM RESEARCH
➢ TU Graz
➢ Universität Klagenfurt
➢ AEE Intec
➢ ASMET
➢ Build! Gründungszentrum
➢ FH Campus 02
➢ Forschung Burgenland
➢ Know-Center
➢ Lakeside Labs
➢ Lakeside Park
➢ Coding School
➢ FH St. Pölten
➢ Fraunhofer Austria – KI4life
➢ INNOS
➢ Materials Center Leoben
➢ Universität Graz
Quelle: LPD Kärnten