Regierungssitzung 3 – Gemeinsam stark: Kärntens erstes Katastrophenschutz- & Freiwilligenzentrum geht an den Start

Vergangene Woche wurde das erste Katastrophenschutz- & Freiwilligenzentrum Kärntens der Öffentlichkeit präsentiert. Auch eine eigene Website ist seit 26. Juni online.
Die Initiativen sind zentraler Bestandteil der breit angelegten Ehrenamts-Offensive des Landes Kärnten und wurden in der heutigen Regierungssitzung nochmals präsentiert.

„Unsere Ehrenamts-Offensive ist mehr als eine Vision, sie ist Realität“,

betont der zuständige Referent für Katastrophen- und Zivilschutz Landesrat Daniel Fellner.

„Wir haben mit dem Katastrophenschutz- und Freiwilligenzentrum eine zentrale Anlaufstelle für Freiwilligenarbeit im Haus der Sicherheit installiert. Wir haben eine Website gegründet und zahlreiche Partner an Bord holen können, die uns in unserem Vorhaben, den 140.000 Ehrenamtlichen in Kärnten mehr Freude zu bereiten und mehr Anerkennung zukommen zu lassen, unterstützen“,

berichtet Fellner.
Zudem konnte man mit Walter Gitschthaler eine hochkarätige Person des öffentlichen Lebens dafür begeistern, dieser wird dem neuen „FWZ“ – und damit rund 140.000 Ehrenamtlichen in Kärnten – künftig als Schirmherr zur Seite stehen.

Die Ehrenamts-Offensive besteht aus den drei Säulen:

mehr Freude, mehr Wertschätzung und mehr Sicherheit. Werte, die vom Land Kärnten durch konkrete Maßnahmen gefördert werden.

„Rund 140.000 Menschen in Kärnten engagieren sich (formell) ehrenamtlich. Das geht von Einsatzorganisationen bis hin zur Lernhilfe. Diesen Menschen gebührt Dankbarkeit aber auch großer Respekt“,

so Fellner.
Denn Ehrenamt – in Summe mehr als 35.000.000 Millionen geleisteter Stunden freiwillige Arbeit – sei im wahrsten Sinn des Wortes „unbezahlbar“.
Um das Freiwilligenwesen in Kärnten sichtbarer zu machen und ihm mehr Wertschätzung entgegenzubringen, wurde das Ehrenamts-Offensive ins Leben gerufen. Zuletzt umgesetzt wurde das erste Katastrophenschutz- und Freiwilligenzentrum Kärntens, mit einer Ansprechperson vor Ort und Schirmherrn Walter Gitschthaler.
Als besondere Leistung für Ehrenamtliche wurde außerdem erstmalig die Möglichkeit eines subsidiären Versicherungsschutzes für alle ehrenamtliche Kärntnerinnen und Kärntner geschaffen. Darüber hinaus wurde eine digitale Ehrenamtsplattform gegründet, die seit 26. Juni online ist.
Alle ehrenamtlichen Vereine mit Vereinsnummer können sich auf der Website www.fwz-ktn.at registrieren und so unter anderem auch von den Benefits und angebotenen Vergünstigungen profitieren. Außerdem geplant ist eine Social-Media- und eine Plakatkampagne für das Kärntner Ehrenamt. Auch Aktionen wie die Einladung von 1.000 ehrenamtlichen Einsatzkräften aus Kärnten zur Starnacht am Wörthersee am Freitag diese Woche ist Teil der Ehrenamts-Offensive.
Das erste Katastrophenschutz- und Freiwilligenzentrum Kärntens ist situiert im dritten Stock im „Haus der Sicherheit“ in der Rosenegger Straße 20 in Klagenfurt. Das Büro in der Rosenegger Straße soll auch als Anlaufstelle für Rechtsberatung dienen.
Quelle: LPD Kärnten