Pasterze und Gamsgrube: Aufräumaktion setzt starkes Zeichen für alpinen Naturschutz

Im Jubiläumsjahr „40 Jahre Sonderschutzgebiet Gamsgrube und Pasterze“ hat der Nationalpark Hohe Tauern Kärnten gemeinsam mit der Alpenvereinssektion Großkirchheim–Heiligenblut–Mörtschach eine Altlasten-Aufräumaktion im Bereich der Pasterze sowie am Mittleren und Hohen Burgstall durchgeführt. Am 28. und 29. Juli wurden Altlasten aus vergangenen Jahrzehnten entfernt und damit ein sichtbarer Beitrag zum Schutz eines der bedeutendsten Naturräume im Nationalpark Hohe Tauern geleistet.

„Die Pasterze und die Gamsgrube sind besondere Naturräume, die uns die Kostbarkeit und Verletzlichkeit alpiner Landschaften auf eindrückliche Weise vor Augen führen. Gerade im Jubiläumsjahr ist diese Aufräumaktion ein wichtiges Zeichen: Schutz bedeutet nicht nur reden, sondern auch konkret handeln. Ich danke dem Nationalpark, der Alpenvereinssektion und allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die hier Verantwortung übernehmen und gemeinsam für den Erhalt dieses einzigartigen Lebensraums einsetzen“,

betont Nationalparkreferentin Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger.
Die Aktion zählte zu den Schwerpunkten des Jubiläumsjahres und verdeutlicht, wie wichtig partnerschaftliches Engagement für den Erhalt sensibler Hochgebirgslebensräume ist. Durch die Beseitigung der Altlasten wurde nicht nur das Landschaftsbild aufgewertet, sondern auch ein Beitrag zum langfristigen Schutz dieses besonderen Naturraums geleistet.

„Das Sonderschutzgebiet Gamsgrube und Pasterze zählt zu den bedeutendsten Naturräumen im Nationalpark Hohe Tauern. Mit der gemeinsamen Altlasten-Aufräumaktion haben wir ein sichtbares Zeichen für den verantwortungsvollen Umgang mit unserer alpinen Landschaft gesetzt. Besonders freut mich, dass wir diese Aktion gemeinsam mit der Alpenvereinssektion umsetzen konnten und damit zeigen, was durch partnerschaftliches Engagement für den Naturschutz erreicht werden kann“,

betont Nationalparkdirektorin Barbara Pucker.
Quelle: LPD Kärnten