Neu sanierte Alpen Arena bereit für regionale, nationale und internationale Sportveranstaltungen

Die Villacher Alpen Arena zählt jährlich rund 16.000 Sportlerinnen und Sportler bei Wettkämpfen und in Trainingseinheiten und ist eine der erfolgreichsten nordischen Ganzjahres-Trainingsanlagen Europas für Profis und die heimische Bevölkerung mit einer 90%igen Auslastung. Weil die Anlage, auch als Veranstaltungsort für Wettkämpfe, in die Jahre gekommen war, musste eine Sanierung her.

„Es ist Aufgabe der Politik, Rahmenbedingungen zu schaffen, dazu gehört auch die Sportinfrastruktur. Bund, Land und Stadt haben einen Vertrag bezüglich der Finanzierung dieser notwendigen Sanierung geschlossen und die Kosten geteilt“,

erinnerte Kaiser an die Zusammenarbeit zwischen den drei Ebenen, die schlussendlich die Sanierung möglich gemacht hat.
Das Land Kärnten hat über 1 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.
 

„Kärnten ist ein Sportland – viele Spitzensportlerinnen und –sportler begeistern das Publikum mit ihren Leistungen, sind Vorbild für Nachwuchstalente und Animation sowie Motivation für den Breitensport. Es ist Aufgabe des Landes, für die besten Rahmenbedingungen zu sorgen und moderne, zeitgemäße, wettkampftaugliche Sportstätten zu bauen bzw. zu erhalten. Auch im Hinblick darauf, dass wir grenzüberschreitende Wettbewerbe hier im Alpen-Adria-Raum durchführen können“,

betonte Kaiser bei der Eröffnungsfeier.
In der Villacher Alpen Arena werden 18 unterschiedliche Sportarten ausgeübt, Herzstück ist die Skisprunganlage.
 
Kaiser, der Obmann der Alpen Arena, Andreas Sucher, Villachs Sport-Stadtrat Harald Sobe, Dieter Mörtl vom LSVK und Florian Liegl, der sportliche Leiter Sprunglauf und nordische Kombination vom ÖSV verwiesen darauf, dass der Sanierung lange Verhandlungen mit dem damaligen Sportminister Werner Kogler voraus gegangen waren. Dass durch den Zusammenhalt und die Zusammenarbeit aller Ebnen die Umsetzung möglich wurde.

„Wir haben lange, aber auf Augenhöhe verhandelt und unser Anliegen wurde auf Grund der Internationalität der Sportstätte und der Wettkämpfe, die hier ausgetragen werden, erhört. Auch, weil die Sprunganlagen ein Ganzjahresbetrieb sind und für Trainingszwecke internationalen Athletinnen und Athleten zur Verfügung stehen, haben wir die Mittel vom Bund, 600.000 Euro, erhalten“,

erklärt Sucher.
Sobe erinnerte an die Anfänge im Jahr 1908!
 
In die Renovierung und Sanierung der Sportstätte sind insgesamt 3,1 Mio. Euro geflossen. Da die Zertifizierung des Internationalen Skiverbandes (FIS) 2024 ausgelaufen ist, mussten die Mattenbeläge, die Schneehaltenetze und die Keramik-Anlaufspur erneuert werden.

„Diese Sanierungen und die Zertifizierung durch die FIS sind notwendig, um weiterhin internationale Wettbewerbe austragen zu können“,

so Kaiser und verweist auf die Umwegrentabilität der Investition.

„Die Sprunganlage, ein Ganzjahresbetrieb, wird von vielen Mannschaften aus dem In- und Ausland als Trainingsstätte genutzt und generiert einen Mehrwert für den Tourismus und die regionale Wirtschaft“,

stellt Kaiser klar.

„Mit der Alpen Arena verfügen wir in Villach über eine einzigartige Sportanlage, die unserer Stadt sportliche und wirtschaftliche Anerkennung bringt“,

so Sucher, der sich erinnert, dass es beim Start vor 28 Jahren von einzelnen politischen Kräften nicht nur Zustimmung zur Sportanlage gegeben hat.
 
1908 war es noch eine rein nordische Sprunganlage, die von 1955 bis 1960 stetig ausgebaut worden ist und in den frühen 1990er-Jahren renoviert wurde. Vor 12 Jahren kamen mittlerweile mit Flutlicht beleuchtete Langlaufstrecken und Skiroller-Bahnen hinzu. Bekannte Karrieren begannen hier in Villach: Thomas Morgenstern, Martin Kock, Hannah Wiegele und Daniel Tschofenig eroberten und erobern von Villach aus in die Welt.
Quelle: LPD Kärnten