Bgm. Alexander Thoma, Josef Pleikner, LH Peter Kaiser, Stefanie Glabischnig, Bernhard Zlanabitnig, Bischof Josef Marketz (Fotohinweis: LPD Kärnten/Pleschberger)
Mit der Vienna Brass Connection wurden am Sonntag mit einem Klangerlebnis die diesjährigen Musikwochen Millstatt in der Stiftskirche von Kulturreferent LH Peter Kaiser eröffnet. Spitzenmusiker aus führenden Orchestern Österreichs und Deutschlands gaben einen Vorgeschmack darauf, was das Programm bis Oktober 2025 zu bieten hat: hochkarätige internationale Musikerinnen und Musiker, die wieder oder erstmals nach Millstatt kommen.
LH Peter Kaiser eröffnete im Beisein von Bischof Josef Marketz, Bgm. Alexander Thoma, Musikwochen-Obmann Josef Pleikner, Intendant Bernhard Zlanabitnig und der org. Leiterin Stefanie Glabischnig die Musikwochen, die unter dem Titel „Macht Musik“ stehen, mit einem Zitat von Platon:
„Musik ist für das Universum die Seele – sie ist eine belebende, uns verbindende Kraft, die keine Grenzen kennt und sie zwischen Menschen zu beseitigen vermag.“
Diese Seele sei bei den Musikwochen erlebbar, die Veranstaltungen, wie jegliche kulturellen Darbietungen, würden Menschen zusammenbringen, immerdar zur Verständigung beitragen, egal mit welchen Zöllen, Beschränkungen, täglich gedroht werde.
„Kunst und Kultur sind verbindende Elemente, die Einheit, die Solidarität, die Gemeinschaft von Menschen wird bei kulturellen Veranstaltungen sichtbar. Millstatt, wie auch Gmünd oder Bleiburg, sind Gemeinden, die die Identität aus der Kunst und Kultur ziehen. Sie führen Menschen zusammen und sorgen für Lebensqualität“,
so Kaiser.
So sei es möglich, an einem Ort wie Millstatt, das friedliches Miteinander, gepaart mit Respekt voreinander, entstehen zu lassen
„Schöpfen wir Kraft aus der Macht der Musik“,
appellierte Kaiser in der Stiftskirche vor Konzertbeginn.
Zlanabitnig und Glabischnig gaben im Vorfeld beim Empfang Einblicke in das diesjährige Programm und die Highlights und zeigten auf, dass die Musikwochen für Vielfalt stehen. Ein Veranstaltungstag sei wieder Volksschülern gewidmet,
„um sie an die Musik, die Kunst und Kultur, heranzuführen“.
Bürgermeister Thoma hielt fest, dass die „Musik bewegt, verbindet, heilt, tröstet und aufheitert, je nachdem“. Er dankte allen, die die Musikwochen organisatorisch und finanziell möglich machen und dem Team, das für die erfolgreiche Durchführung sorgt.
„Aber vor allem die Treue des Publikums haben diese Musikwochen wachsen lassen“,
sagte Thoma.
Obmann Plaikner verwies darauf, dass
„die Musikwochen, eingebettet in Natur und Landschaft, die Herzen höherschlagen lassen und das breite Spektrum der Veranstaltungen begeistern seit Jahrzehnten die Menschen über die Grenzen hinaus“.
Bis Oktober werden heuer 21 Konzerte unter dem Motto „Macht Musik“ geboten mit einer hochkarätigen Mischung aus Chormusik, Orchester und Solistinnen und Solisten. Zu den Highlights zählen heuer Auftritte von VOCES8, ein international gefeiertes A-cappella-Ensemble aus Großbritannien, oder der Mezzosopranistin Bernarda Fink, sowie der Jungen Philharmonie Wien.