30. Juli 2026
Mit Sicherheit für die Frauen: Sommertour der SPÖ-Frauen macht Station in Kärnten
Frauen haben ein Recht auf finanzielle Unabhängigkeit, eine gute und wohnortnahe Gesundheitsversorgung sowie einen wirksamen Schutz vor Gewalt. Diese Schwerpunkte stehen im Mittelpunkt der Sommertour 2026 der SPÖ-Frauen mit Frauenministerin und SPÖ-Bundesfrauenvorsitzender Eva-Maria Holzleitner. Gemeinsam mit der Kärntner SPÖ-Frauenvorsitzenden Petra Oberrauner sowie Vertreterinnen aus Politik, Medizin und Gesellschaft führt der Tourtag von Klagenfurt nach Villach.
Frauengesundheit stärken. Zum Auftakt findet im SPÖ-Klub der fachliche Austausch „Geschlechterspezifische Medizin – Modellregion Kärnten“ statt. Nach Beiträgen von LH Daniel Fellner, LH-Stv.in Gaby Schaunig, LRin Beate Prettner, LRin Marika Lagger-Pöllinger berichten Ärztinnen aus unterschiedlichen Fachbereichen über Gender Medicine in der Praxis. Im Zentrum stehen Unterschiede bei Diagnostik, Behandlung, Prävention und Medikamentenwirkung. Ergänzt wird der Termin durch einen Input zu Opferschutz und telemedizinischer Zusammenarbeit. Frauenministerin Holzleitner setzt mit einem politischen Impuls den Abschluss des Vormittags.
„Sicherheit bedeutet, dass Frauen von ihrer Arbeit und ihrer Pension gut leben können, medizinisch ernst genommen werden und wirksam vor Gewalt geschützt sind. Dafür braucht es konkrete Maßnahmen und starke Strukturen in ganz Österreich.“
– Eva-Maria Holzleitner
Gleicher Lohn. Mehr Pension. Der Gender Pay Gap ist in Österreich weiterhin hoch; bei den Pensionen beträgt der Unterschied zwischen Frauen und Männern 39,4 Prozent. Die SPÖ fordert daher die konsequente Umsetzung der EU-Lohntransparenzrichtlinie, gerechte Einkommen und Maßnahmen gegen Altersarmut. Gleichzeitig braucht es gezielte Aus- und Weiterbildung, neue Beschäftigungschancen, einen flächendeckenden Ausbau ganztägiger Kinderbildung sowie eine partnerschaftliche Aufteilung unbezahlter Sorgearbeit.
Schutz und Beratung ausbauen. Mit der Erhöhung des Frauenbudgets auf 55 Millionen Euro werden Frauen- und Mädchenberatungsstellen, Frauenhäuser, Krisenintervention und Prozessbegleitung gestärkt. Der Nationale Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen soll Prävention, Schutz und konsequente rechtliche Maßnahmen ressortübergreifend verbinden.
Dialog in Villach. Nach einem gemeinsamen Termin mit LT-Präs. Andreas Scherwitzl, Bgm. Günther Albel und VzBgin Gerda Sandriesser besucht die Delegation den Villacher Kirchtag. Am späten Nachmittag diskutiert Holzleitner in den Schau.Räumen Villach mit 25 engagierten Frauen aus ganz Kärnten. Jede Teilnehmerin erhält Raum für ihre Erfahrungen, Anliegen und Forderungen.
Petra Oberrauner:
„Wir bringen medizinische Expertise, politische Verantwortung und die Erfahrungen der Frauen zusammen. So entsteht Frauenpolitik, die im Alltag spürbar wird und konkrete Verbesserungen bewirkt.“
