Mit Schulstart noch mehr GLÜCKskinder in der Nockregion

Mit Beginn des neuen Schuljahres werden noch mehr Volksschulkinder in der Nockregion zu „GLÜCKskindern“. Das erfolgreiche LEADER-Projekt „ICH und WIR – GLÜCKskinder“, das 2022 in den Kärntner Gemeinden Gmünd, Krems und Malta gestartet wurde, wird ab Herbst 2026 unter dem Titel „MEHR Glückskinder. Gemeinsam stark SEIN.“ deutlich ausgeweitet. Neben den Volksschulen in Gmünd, Malta und Eisentratten werden künftig auch die Volksschulen Baldramsdorf, Lendorf, Millstatt, Seeboden, Lieserhofen und Treffling eingebunden.

„Jedes Kind soll spüren: Ich kann etwas, ich bin wichtig und ich bin nicht allein. Genau darum geht es bei den Glückseinheiten. Kinder lernen, ihre eigenen Stärken zu erkennen, Vertrauen in sich selbst zu entwickeln und mit schwierigen Situationen besser umzugehen. Gleichzeitig geht es um Empathie, Zusammenhalt und darum zu erleben, dass Gemeinschaft stark macht. Das sind Fähigkeiten, die Kinder nicht nur in der Schule, sondern ein Leben lang begleiten“,

betont Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger.
Im Mittelpunkt der Glückseinheiten stehen Impulse und praktische Werkzeuge, die Selbstwert, Selbstbewusstsein, Empathiefähigkeit und Resilienz stärken. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit ihren persönlichen Stärken, lernen positive Gefühle bewusst wahrzunehmen und erfahren, wie sie Herausforderungen besser bewältigen können. Mentales Training unterstützt sie dabei, innere Ruhe, Motivation und Zuversicht zu entwickeln.
Auch Bildungsreferent Landesrat Peter Reichmann sieht in dem Projekt einen wichtigen Beitrag für die Schulen:

„Schule ist mehr als Lesen, Schreiben und Rechnen. Schule ist auch ein Ort, an dem Kinder lernen, mit sich selbst und mit anderen gut umzugehen. Wenn Kinder Selbstvertrauen entwickeln, ihre Gefühle besser einordnen können und lernen, aufeinander zu achten, stärkt das auch die Klassengemeinschaft. Genau deshalb sind solche Projekte eine wertvolle Ergänzung zum Schulalltag.“

Das Projekt soll zudem als Pilotmodell für ganz Kärnten dienen. Gemeinsam mit dem Land Kärnten sollen Erfahrungen gesammelt und Ansätze entwickelt werden, die künftig auch für andere Regionen und Schulen nutzbar gemacht werden können.

„Wir investieren hier nicht nur in ein einzelnes Projekt, sondern in die Zukunft unserer Kinder und unserer Gemeinden. Gerade in einer Zeit, in der Kinder mit vielen Herausforderungen konfrontiert sind, braucht es Angebote, die stärken, ermutigen und das Miteinander fördern. Dass dieses Projekt nun ausgeweitet wird, ist ein starkes Zeichen für die Nockregion und für ganz Kärnten“,

so Lagger-Pöllinger und Reichmann.
LAG- und Regionalmanagerin Katharina Spöck betont: 

„Mit diesem Regionsprojekt soll noch mehr Kindern in der Nockregion die Möglichkeit geboten werden, wertvolle Ressourcen für ihre persönliche Entwicklung und den Umgang mit Herausforderungen zu erwerben. Kinder, die in ihrer Persönlichkeit gestärkt werden und mit Zuversicht ihren Weg gehen, sind auch eine wichtige Grundlage für eine starke und zukunftsfähige Region.“

Glückstrainerin Karin Schellander-Ulbing weiß aus ihrer Erfahrung, wie wertvoll dabei auch die Gemeinschaft ist:

„Die Gruppe wird als Kraftquelle erlebt. Mentales Training hilft den Kindern, Motivation zu finden, zur Ruhe zu kommen und den Blick bewusst auf das Positive zu richten. Die Kinder werden dabei immer wieder eingeladen, den Fokus auf die schönen Momente ihres Tages zu lenken und bewusst wahrzunehmen, was ihnen guttut. So wird Glück nicht nur als Gefühl erlebt, sondern auch als etwas, das sie aktiv in ihren Alltag integrieren können.“

Eine positive Grundhaltung ist erlernbar – und genau hier setzen die Glückseinheiten bereits im Volksschulalter an. Durch die Stärkung der eigenen Ressourcen können Kinder schwierige Situationen besser bewältigen und mehr Vertrauen in sich selbst und andere entwickeln.
Die Bürgermeister der teilnehmenden Gemeinden sind sich einig: 

„Gerade in Zeiten wie diesen ist es besonders wichtig, Kindern Halt und Zuversicht zu geben. Das Projekt stärkt unsere Kinder, fördert ihre sozialen Kompetenzen und damit auch das Miteinander in unseren Gemeinden. Wer Kinder in ihren Stärken unterstützt, stärkt gleichzeitig unsere Gemeinschaft und unsere Zukunft.“

Die Projektlaufzeit ist von September 2026 bis Dezember 2028 vorgesehen. Die Gesamtprojektkosten betragen 60.000 Euro. Das Projekt wird durch Bund, Land und Europäische Union über LEADER-Mittel der LAG Nockregion-Oberkärnten sowie durch Mittel des Gemeindereferates unterstützt. Konkret werden 30.000 Euro über die LAG Nockregion-Oberkärnten gefördert, weitere 30.000 Euro kommen über Bedarfszuweisungen außerhalb des Rahmens aus dem Gemeindereferat von Landesrätin Lagger-Pöllinger. Projektträger ist die Stadtgemeinde Gmünd in Kärnten, Projektpartner sind Baldramsdorf, Krems in Kärnten, Lendorf, Malta, Millstatt und Seeboden.
Quelle: LPD Kärnten