25. April 2025
LH Kaiser im persönlichen Gespräch mit BK Stocker zu Kärntner Anliegen
Mit dem Attentat in Villach, dem Schutz der Kärntner Bevölkerung und dem Bemühen um eine wehrhafte Demokratie leitete Landeshauptmann Peter Kaiser diesen Dienstag ein erstes gemeinsames Gespräch mit Bundeskanzler Christian Stocker in Wien ein. Im Mittelpunkt stand aber auch bei diesem Austausch die herausfordernde finanzielle Situation von Bund, Ländern, Städten und Gemeinden. Dabei verwies Kaiser darauf, dass 74 Prozent des heutigen Schuldenstandes Kärntens bis 2012, also in den Vorgängerregierungen, entstanden sind. Das derzeitige Bemühen Kärntens untermauerte er mit der geplanten Ausgabenersparnis von 1,12 Milliarden Euro bis zum Ende der Legislaturperiode bis 2028.
In diesem Zusammenhang sprach Kaiser auch die geplanten 11 Primärversorgungs-Einheiten in Kärnten an.
„Damit könnten Patientenströme gesteuert und die Krankenanstalten sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich entlastet werden. Mit Investitionen in diesem Bereich, können auf lange Sicht also Kosten gespart werden“,
so der Kärntner Landeshauptmann.
Kaiser zeigte Kärntens Turn-around im Bereich der Innovations- und Technologiestrategie auf und verwies auf den sichtbaren Stellenwert, den man in Europa erreichen konnte. Wie auch bei Vizekanzler Babler sprach Kaiser Kärntner Anliegen wie den Ausbau der B317, die geforderte Wörtherseetrasse und die Koralmbahn an. Thematisiert wurde darüber hinaus der Ausbau der Alpen Adria Universität.
„Die Budgetsanierung ist eine gesamtstaatliche Kraftanstrengung. Wir wollen an den richtigen Schrauben drehen, um das Budget nachhaltig in den Griff zu bekommen“,
sagte Stocker, der betonte, dass die Bundesregierung an gemeinsamen Lösungen für die aktuelle Herausforderungen arbeite. Der Bund stehe als Partner an der Seite Kärntens, versicherte Stocker.
Quelle: LPD Kärnten
