Landesfrauenvorsitzende Oberrauner zu sexualisierten Deepfakes von X-KI GROK: „Das ist digitaler Missbrauch!“

„Was hier passiert, ist kein technischer Fortschritt und keine Meinungsfreiheit, sondern digitaler Missbrauch und sexuelle Gewalt gegen Frauen und Kinder“,

stellt die Kärntner Landesfrauenvorsitzende Petra Oberrauner klar.

„Diese Form von KI reiht sich in die lange Geschichte sexueller Gewalt an Frauen und Kindern im Internet ein – nur in neuer, technisch verstärkter Form.“

Derzeit werden über den KI-Chatbot „Grok“ massenhaft manipulierte, sexualisierte Bildfälschungen verbreitet. Seit Ende Dezember 2025 können Nutzer:innen auf der Plattform X Fotos ohne Zustimmung der Betroffenen verändern und sexualisieren. Besonders betroffen sind Frauen und Kinder.

„Mit sexualisierter Gewalt werden hier Klicks, Reichweite und Profite erzielt. Solche Geschäftsmodelle müssen schnellstmöglich unterbunden werden“,

betont Oberrauner.
Die Landesfrauenvorsitzende fordert klare Gesetze, wirksame Kontrollen und spürbare Konsequenzen für Plattformbetreiber.

„Digitale Gewalt ist reale Gewalt und darf nicht folgenlos bleiben. Die EU muss hier geschlossen auftreten und gegenüber großen Tech-Konzernen klare Kante zeigen. Schutzmaßnahmen gegen digitale Gewalt dürfen weder in Österreich noch in Europa aufgeweicht werden.“

In diesem Zusammenhang unterstreicht Oberrauner auch die Bedeutung des im vergangenen Herbst beschlossenen Nationalen Aktionsplans:

„Damit schaffen wir in Österreich klare rechtliche Konsequenzen bei der missbräuchlichen Verwendung von Deepfakes und überprüfen die Rechtslage bei Delikten im Bereich Hass im Netz. Frauen und Mädchen müssen überall geschützt werden – online wie offline.“

Quelle: LPD Kärnten