2015 wurde die Carinthia Film Commission als Geschäftsbereich der Kärnten Werbung gegründet mit dem Ziel, die Landschaft Kärntens und die kulturelle Vielfalt des Landes in nationalen und internationalen Film – und Kinoproduktionen sichtbar zu machen und Kärnten als Filmstandort zu stärken. Die Gesellschaft wird jährlich von Seiten des Landes unterstützt. In der kommenden Regierungssitzung legt Kulturreferent LH Peter Kaiser gemeinsam mit Tourismusreferent LR Sebastian Schuschnig den Beschlussakt vor, wonach das Land die Förderung für die Filmgesellschaft für 2025 in Höhe von 500.000 beschließt.
„Die jährlichen Evaluierungen bestätigen die Umwegrentabilität und den Mehrwert der eingesetzten Fördermittel. Filme über und mit Kärnten in TV und Kino stärken den Standort in wirtschaftlicher, touristischer und kultureller Hinsicht. 2024 lag der Kärnten-Effekt, also der Mehrwert, der durch die Filme für das Land entsteht, bei fast 2,2 Millionen Euro. Fast das fünffache der Fördersumme gelangt als Umwegrentabilität, also die in Kärnten getätigten Ausgaben durch die Filmbranche zurück in die Kärntner Wertschöpfung. Damit werden auch wichtige Arbeitsplätze gesichert“,
betont Kulturreferent LH Peter Kaiser.
Sendungen wie Tatort, Heimatleuchten, Universum oder Filme über Persönlichkeiten oder Unternehmer zählen zu den bisher geförderten Projekten.
“Film- und Fernsehproduktionen, die Kärnten in den Fokus rücken, haben eine nicht zu unterschätzende Bedeutung für unser Bundesland. Sie schaffen touristische sowie wirtschaftliche Wertschöpfung und sind vor allem auch eine einzigartige Werbung für das Tourismusland Kärnten“,
betont Wirtschafts-, und Tourismuslandesrat Sebastian Schuschnig.
„Mit gezielten Investitionen in Film und Fernsehen schärfen wir unser touristisches Profil und erhöhen zugleich unsere internationale Sichtbarkeit als beliebte Reisedestination. Jeder Euro, den wir investieren, zahlt sich also mehrfach aus: wir stärken damit die Filmbranche, unser touristisches Image und auch unsere heimischen Betriebe vor Ort“,
so Schuschnig, der das Projekt CFC daher auch 2025 aus dem Tourismusreferat mitunterstützt.
Die Mittel für die Filmförderung kommen mit 300.000 Euro aus dem Kulturreferat und mit 200.000 Euro aus dem Wirtschafts- und Tourismusreferat des Landes. Zum einen soll der Filmstandort Kärnten gestärkt werden, zum anderen auch die Filmschaffenden. Auswirkungen auf den Standort haben, so Kaiser,
„kulturell anspruchsvolle, qualitativ hochwertige Film- und TV-Produktionen wie auch Produktionen mit touristischer Strahlkraft“.
Die Carinthia Film Commission ist erste und kostenlose Anlaufstelle für Filmschaffende bei Fragen rund um Akquisition von Produktionen und Realisierungen von Dreharbeiten.