Land setzt IT-Infrastruktur effizient, sicher, flexibel und sparsam ein

Das Land Kärnten treibt seine Digitalisierungsstrategie weiter voran. In der Regierungssitzung am Dienstag wurde mit der Neuvergabe und Neuausrichtung des IT-Outsourcings für die Jahre 2025 bis 2030 ein weiterer großer Schritt beschlossen. Insgesamt werden dabei rund 11,9 Millionen Euro investiert.

„Langfristig sparen wir durch diese intelligente Investition viel Geld und tragen auch wesentlich zu Umweltschutz und Nachhaltigkeit bei“,

erklärt Landeshauptmann Peter Kaiser. Zudem gehe um effizienten, sicheren, flexiblen und sparsamen Einsatz der IT-Infrastruktur.
 
Wichtig ist dem Land Kärnten, dass von der Digitalisierungsstrategie Bevölkerung, Unternehmen sowie die Landesbediensteten in ihrer täglichen Arbeit profitieren. Mit der Neuvergabe und Neuausrichtung des IT-Outsourcings wird es laut Kaiser zur flächendeckenden Umstellung auf Laptops im Office-Bereich kommen.

„Daraus ergeben sich neue, bessere und schneller Möglichkeiten für mobiles Arbeiten, bei Schulungen oder für die Arbeit in Krisensituationen“,

sagt der Landeshauptmann.
 
Derzeit gibt es im Landesdienst 30 Prozent Laptops und 70 Prozent Festarbeitsplätze. Ein einheitliches Gerätesystem macht Support und Wartung einfacher und effizienter.

„Laptops verbrauchen in der Regel auch weniger Strom als Desktop-PCs. Der flächendeckende Einsatz von 3.000 Laptops würde im Vergleich zur Ist-Situation eine durchschnittliche Stromeinsparung von 48 Prozent bringen“,

so Kaiser.
 
Bereits seit dem Jahr 2012 werden Computer, Laptops, etc. an externe Partner ausgelagert und nicht durch das Land selbst angekauft. Die Verteilung der neuen Geräte an die Bediensteten soll ab dem vierten Quartal 2025 schrittweise nach einem Rolloutplan erfolgen. Die Ausschreibung wurde mit Jänner 2025 EU-weit durchgeführt. Als Bestbieter ging der Kärntner Dienstleister AddIT hervor, wie Kaiser mitteilt.
Quelle: LPD Kärnten