30. Juni 2025
Land Kärnten und Bundesministerium unterzeichnen beispiellose Vereinbarung zur Baukultur
„Das ist ein bisher beispielloser Akt von großer Strahlkraft, der einen nachhaltig positiven Einfluss auf die Entwicklung unseres Lebensraumes haben wird“,
„Baukultur ist Ausdruck unserer kulturellen Identität. Wir alle prägen und gestalten unseren gemeinsamen Lebensraum – und er prägt uns. Dort, wo wir wohnen, lernen, arbeiten, feiern oder uns begegnen – all diese Orte prägen die Art und Weise unseres Zusammenlebens. Die Gestaltung unserer Umwelt ist eine der zentralen Aufgaben unserer Zeit. Und sie ist eine gemeinsame Aufgabe. Die heute unterzeichnete Vereinbarung ist ein wichtiger Schritt zur Etablierung von Baukultur – in Kärnten und ganz Österreich“,
„Baukultur ist kein Luxus, sondern die Basis für lebenswerte Gemeinden und lebendige Ortszentren“,
„Mit dieser Vereinbarung setzen wir ein starkes Zeichen für Qualität, Nachhaltigkeit und regionale Identität im Planen und Bauen. Kärnten bringt sich dabei als Vorreiter mit klaren Leitlinien und praxiserprobten Fördermodellen ein. Innenentwicklung statt Zersiedelung, Bürgerbeteiligung statt Top-down – so schaffen wir Räume zum Leben, die auch in Zukunft Bestand haben. Die Kooperation mit dem Bund ist ein wichtiger Schritt für mehr Wirkung und mehr Lebensqualität für alle.“
„Was diese Vereinbarung auf lange Sicht für unsere Kulturlandschaft und damit für unsere Lebensqualität bedeutet, ist uns heute vielleicht noch gar nicht in seiner ganzen Tragweite bewusst. Unbestreitbar ist: Sie wird einen ganz großen Einfluss darauf haben, wo und vor allem wie wir in Zukunft leben.“
„Seit 2020 setzen unsere baukulturellen Leitlinien auf nachhaltiges Bauen, die Revitalisierung von Ortskernen und die aktive Einbindung der Bevölkerung. Aus dieser Vereinbarung ergeben sich vielfältige Chancen für die Zukunft. Zum einen wird die Zusammenarbeit zwischen Land und Bund gestärkt, was zu einer einheitlichen Entwicklung der Baukultur führt. Zum anderen eröffnen sich Möglichkeiten, Ressourcen und Fachwissen zu bündeln, um größere Projekte umzusetzen. Außerdem trägt die Vereinbarung wesentlich dazu bei, die Bedeutung der Baukultur in der Öffentlichkeit noch stärker zu verankern und innovative Ansätze zu fördern.“
„Eine gute Zusammenarbeit stärkt die Gemeinschaft und sorgt dafür, dass wichtige Vorhaben auch in schwierigen Zeiten umgesetzt werden können.“
