Land Kärnten treibt Digitalisierung mit Highspeed voran

Sicherheit, Schnelligkeit, Bürgerfreundlichkeit – Mit diesen drei Schwerpunkten treibt das Land Kärnten seine von Landeshauptmann Peter Kaiser initiierte und umgesetzte Digitalisierungs- und IT-Strategie konsequent voran. Dafür wurde das Land Kärnten als einziges Bundesland sogar mit einem vielbeachteten Award ausgezeichnet. In der kommenden Regierungssitzung wird LH Kaiser dazu einen entsprechenden Bericht zur Beschlussfassung vorlegen.
 
Ob Digitalisierung der Wohnbauförderung und PV- Förderung um Beispiele zu nennen –diese Initiativen und Förderungen des Landes werden durch die digitalen Schritte vorwärts sowohl für die Betroffenen als auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einfacher und schneller abwickelbar.
 

„Die digitalen Herausforderungen sind klar: es geht um mehr Sicherheit, Schnelligkeit, Bürgerfreundlichkeit unter Wahrung von Datenschutz, Anwenderfreundlichkeit, Transparenz und vor allem Nachhaltigkeit im Sinne von langfristigen Lösungen sowohl für die Landesverwaltung als auch für die Bevölkerung. Dem entsprechend hat das Land im Jahr 2025 zahlreiche Prozesse in die Wege geleitet, technische Neuerungen angeschafft, Prozesse optimiert, IT-Leistungen überprüft, Automatismen und mit ua KärntenGPT KI eingeführt, Sicherheitsstandards in die Höhe geschraubt, die Stabilität nachhaltig hergestellt und vor allem für die Bürgerinnen und Bürger raschere Abläufe entwickelt“,

fasst Kaiser im Vorfeld der Regierungssitzung den vorliegenden Bericht zusammen.
 
Dass die Maßnahmen, die die IT im letzten Jahr getroffen hat, um Sicherheit, Schnelligkeit und Digitalisierung im Amt voranzutreiben, gefruchtet haben, zeigen laut Kaiser auch die Auditierungen nach ISO 9001 und ISO 27001. Diese bescheinigen, dass die Landes-IT und deren Umsetzungen nach internationalen Standards erfolgen, die Prozesse strukturiert erfolgen und laufend verbessert werden, und dass die Informationssicherheit gewährleistet ist.

„Für das Land ist klar, dass, auch im Rückblick auf den Hackerangriff, die Cyber- und Informationssicherheit stetig steigen muss, zumal die EU Richtlinie NIS 2 das für kritische Infrastruktur und öffentliche Stellen vorsieht“,

so Kaiser.
In Punkto Sicherheit wurde im Vorjahr ein Parallelrechenzentrum aufgebaut, dass Ausfallssicherheit garantiert und zur Krisenfestigkeit des Landes wesentlich beiträgt.
 
Eingebunden in die Schritte und Maßnahmen der Landes-IT sind auch die Bezirkshauptmannschaften. Auch KärntenGPT wurde weiterentwickelt. Diese eigens entwickelte und völlig unabhängige Künstliche Kärnten Intelligenz unterstützt vor allem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Landesdienst, etwa bei der Zusammenfassung und Erstellung von Akten oder auch als digitale Assistenz, wie bei der Maßnahme Ausstieg aus fossilen Heizsystemen oder der PV-Förderung. Daten, die bis dato per Hand übertragen werden mussten, werden in einer weiteren neuen Plattform, dem Dokumenten-Assistent, künftig automatisiert übernommen, was die Bearbeitung beschleunigt und eine eventuelle Fehlerquelle reduziert.

„Mit diesem Projekt wurde das Land sogar beim AI Excellence Award als einzige Landesverwaltung mit dem 3. Platz belohnt“,

weist Kaiser hin. 
 
Auch die telefonische Bürgerkommunikation wurde 2025 beleuchtet – und das Projekt Homepage neu gestartet. Darüber hinaus wurde die Sicherheit bei der Übertragung sensibler Gesundheitsdaten deutlich erhöht. Dafür wurde eine neue, durchgängig sichere Kommunikationslösung eingeführt, die den geschützten und verschlüsselten Austausch vertraulicher Gesundheitsinformationen zwischen Landesstellen, Gesundheitseinrichtungen, Arztpraxen und weiteren Partnern ermöglicht.
Quelle: LPD Kärnten