Land Kärnten stärkt Rettungsdienste: Unterstützung für Leitstelle und Digitalisierung beschlossen

Diese Woche wurde ein wichtiger Schritt zur finanziellen Absicherung und Modernisierung der Kärntner Rettungsdienste gesetzt.
Ein Unterstützungspaket wurde in der letzten Regierungssitzung beschlossen. Demnach unterstützt das Land Kärnten das Österreichische Rote Kreuz, den Samariterbund und die Johanniter mit insgesamt rund 4,55 Millionen Euro, um die Finanzierung der Rettungsleitstelle Kärnten sowie notwendige Investitionen im Bereich IT- und Datensicherheit (NIS2-Richtlinie) sicherzustellen.
Mit der Entscheidung wird nicht nur auf aktuelle finanzielle Herausforderungen reagiert, sondern auch ein klarer Kurs in Richtung langfristiger Stabilität eingeschlagen.

„Wir sind auf einem sehr guten Weg, die finanzielle Situation des Roten Kreuzes Schritt für Schritt gemeinsam aufzuarbeiten. Das geschieht in enger Abstimmung, sachlich, konstruktiv und im besten Einvernehmen aller Beteiligten“,

betont Landesrat Daniel Fellner, der für das Rettungswesen in Kärnten zuständig ist.

„Diese Zusammenarbeit zeigt, wie wichtig es ist, Verantwortung gemeinsam zu tragen, für das Land, für die Bevölkerung und für alle, die täglich im Einsatz sind.“

Ein wesentlicher Teil der Förderung betrifft die Rettungsleitstelle Kärnten, die das Rote Kreuz im Auftrag des Landes betreibt. Sie ist das Herzstück des Rettungswesens und sorgt dafür, dass alle Notrufe schnell und effizient koordiniert werden.
Durch die steigenden Anforderungen, insbesondere im Bereich Cybersicherheit, war aber eine Anpassung der Finanzierung notwendig. Auch der Samariterbund und die Johanniter werden für ihre Maßnahmen zur Umsetzung der europäischen NIS2-Richtlinie unterstützt. Diese soll die IT-Sicherheit und Einsatzfähigkeit der Rettungsorganisationen langfristig gewährleisten.

„Die Kärntner Rettungsdienste leisten Tag für Tag Großartiges. Mit dieser Entscheidung legen wir den Grundstein für Rahmenbedingungen, damit sie das auch in Zukunft mit der nötigen Sicherheit und Stabilität tun können“,

so Fellner.
Das Land Kärnten und die Rettungsorganisationen sehen den Beschluss als weiteren Meilenstein auf dem Weg zu einer finanziell und strukturell nachhaltig abgesicherten Rettungslandschaft in Kärnten, zum Wohle der Bevölkerung und der vielen engagierten Einsatzkräfte im Land.
Quelle: LPD Kärnten