29. Januar 2026
Land Kärnten setzt weiter auf „Lehre mit Matura“ – Regierungssitzung 6
„Umso mehr freut es mich, dass wir in der heutigen Regierungssitzung rund 420.000 Euro zur Kofinanzierung des Programms beschlossen haben. Damit geben wir der dualen Ausbildung die Bedeutung, die sie verdient. Lehre mit Matura ist kein Kompromiss – sie ist eine Stärke“,
„Für das Jahr 2024 fiel für das Land Kärnten eine Summe von rund 200.000 Euro an. Für 2025 müssen wir das Doppelte aufbringen“,
„Jede Investition in die Bildung ist aber auch eine Investition in die Zukunft unseres Landes. Mit dem Projekt „Lehre mit Matura“ halten wir der wachsenden Herausforderung des Fachkräftemangels entgegen. Es muss unser Ziel sein, unsere eigenen Fachkräfte auszubilden. Wer also heute Lehre mit Matura stärkt, sichert Innovation und Wettbewerbsfähigkeit und stärkt den Standort“,
„Betriebe, die das Arbeitszeitmodell ermöglichen, werden von uns allerdings gefördert“,
„Lehre mit Matura“ umfasst insgesamt vier Teilprüfungen. Verpflichtend sind die Fächer Deutsch, Mathematik und angewandte Mathematik, eine lebende Fremdsprache (Englisch) sowie ein Fachbereich. Der Fachbereich muss sich auf das erlernte Berufsfeld der Lehrlinge beziehen. „Es freut mich besonders, dass wir gemeinsam mit der HTL Lastenstraße erst vor kurzem eine bedeutende Erweiterung dieses Angebots bekannt geben durfte. Künftig werden hier auch Prüfungen in neun technischen Fachbereichen abgenommen“,
„Erfreulich ist, dass durchaus auch Mangellehrberufe wie Dachdecker/Spengler, Maurer, Tischler oder Zimmerer dabei waren. Stolz können wir auf die Unterstützung von zahlreichen Leitbetrieben wie Hasslacher Noritec, Infineon, Lindner, Flextronic, Spar und andere sein. Gleichzeitig zeigt uns das Interesse der Unternehmen aber auch, den Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften“,
„Lehre mit Matura ist kein Nischenangebot mehr. Sie ist ein fixer Bestandteil moderner Berufsbildung. Und das aus gutem Grund, sie eröffnet den allgemeinen Universitätszugang, wird im öffentlichen Dienst anerkannt und schafft echte Durchlässigkeit im Bildungssystem. Gleichzeitig bleiben die Jugendlichen im Betrieb, sammeln Praxis, erwerben Fachkompetenz und sichern sich berufliche Perspektiven.“
