11. November 2025
Land Kärnten prüft neuerlich Strafverfahrens gegen Hacker
Der heutige Bericht der Kronen Zeitung (https://www.krone.at/3948718) über die Festnahme mutmaßlicher Mitglieder der Hackergruppe „Blackcat“ in den USA hat viele Erinnerungen an den heimtückischen Cyberangriff im Mai 2022 auf das Land Kärnten geweckt.
„Dieser Angriff hat damals nicht nur die Systeme unserer Landesverwaltung getroffen, sondern vor allem viele Menschen in und auch außerhalb Kärntens verunsichert. Persönliche Daten, öffentliche Abläufe und das Vertrauen in unsere digitale Sicherheit waren betroffen – das war ein massiver Einschnitt für uns alle“,
betont Landeshauptmann Peter Kaiser.
Aufgrund der nun bekannt gewordenen Informationen über die Festnahme mutmaßlicher Mittäter habe der Landeshauptmann die Landesamtsdirektion beauftragt, gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft zu prüfen, ob das damals – aufgrund nicht ausforschbarer Täter – eingestellte Verfahren wieder aufgenommen werden kann.
Ziel sei es, die rechtlichen Möglichkeiten für etwaige Schadenersatzforderungen des Landes Kärnten zu klären.
Der durch den Hackerangriff entstandene Schaden wurde seinerzeit mit rund zwei Millionen Euro beziffert.
„Wir lassen nicht locker. Wer Kärnten und seine Bevölkerung angreift, muss mit Konsequenzen rechnen“,
so Kaiser.
Gleichzeitig betont er, dass seitens des Landes nach dem Angriff umfassende Maßnahmen gesetzt wurden, um die digitalen Strukturen nachhaltig zu schützen:
„Wir haben unsere Systeme umgehend in einen digitalen Hochsicherheitstrakt verwandelt und arbeiten kontinuierlich daran, sie weiter zu verbessern, damit sich so etwas nicht wiederholt.“
Quelle: LPD Kärnten
