Kunst und Kultur: Von Europa profitieren

Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Kunst und Kultur sowie viele interessierte Bürgerinnen und Bürger nahmen gestern, Montag, am EU-Infotag im Europahaus Klagenfurt teil. In kompakten Kurzvorträgen wurden aktuelle EU-Förderprogramme für Kunst- und Kulturschaffende vorgestellt. Zudem bot die Veranstaltung eine Plattform für Austausch und Vernetzung.
 
Europa- und Kulturreferent Landeshauptmann Peter Kaiser begrüßte die Gäste herzlich:

„Dieses Forum soll Kärntner Künstlerinnen, Künstlern und Kultureinrichtungen helfen, ihre Projekte leichter umzusetzen. Expertinnen und Experten unterstützen bei der Drittmittelakquise und schaffen Verbindungen zu Projektpartnern im Alpen-Adria-Raum und in ganz Europa.“

Mit Blick auf das große Interesse fügte er hinzu:

„Heute bin ich besonders stolz, Europa- und Kulturreferent zu sein.“

Sein Dank galt allen Organisatoren und Partnern, die sich im Rahmen der Kunst- und Kulturstrategie engagieren. Den Teilnehmenden wünschte er inspirierende Gespräche und neue Perspektiven.
 
Marc Germeshausen, Direktor des Europahaus Klagenfurt, betonte die Vielfalt der Möglichkeiten, die sich durch die europäische Zusammenarbeit ergeben: „Dank der heute vertretenen Institutionen können sich Kunst- und Kulturschaffende direkt beraten lassen – ein großer Gewinn für die Kärntner Kulturlandschaft und für die Stärkung des europäischen Gedankens. Diese Veranstaltung macht sichtbar, welche konkreten Förderungen realistisch beantragt werden können.“
 
Auch Brigitte Winkler-Komar, Leiterin der Kulturabteilung des Landes Kärnten, hob die Bedeutung der Veranstaltung hervor:

„Es geht hier um Vernetzung, Austausch und darum, europäische Fördermittel für unsere heimische Kunst- und Kultur nutzbar zu machen. Die große Resonanz zeigt, dass wir gemeinsam auf dem richtigen Weg sind.“

 
Der EU-Infotag ist Teil der Kunst- und Kulturstrategie Kärnten/Koroška 2030 und wurde heuer erstmals durchgeführt. Ziel ist es, neue Perspektiven auf die europäische Förderlandschaft zu eröffnen und zusätzliche Möglichkeiten zur Finanzierung von Kunst- und Kulturprojekten in Kärnten aufzuzeigen.
Neben spezifischen Kulturprogrammen wurden auch Querschnittsthemen und weitere Förderschienen vorgestellt.
Quelle: LPD Kärnten