Kulturgremium: Kulturreferent dankt Mitgliedern für ihr Engagement

Gestern, Montag, fand die die letzte Sitzung des Kärntner Kulturgremiums in der aktuellen Funktionsperiode statt. Dieser Beirat wurde eingerichtet, um die Landesregierung in grundsätzlichen oder sonst bedeutsamen Fragen der Kulturpolitik zu beraten.

„Die öffentlich sichtbarsten Aktivitäten des Gremiums stellen die kulturellen Schwerpunktjahre – wie 2019: Kinder- und Jugendtheater (TAPETHE), 2021: Kultur.Raum.Landschaft, 2022: CLOSE(D) FUTURE und heuer das Jahr der Volkskultur – sowie die Verleihung der Kärntner Kulturpreise dar. Aber auch abseits davon wurden wichtige Weichenstellungen initiiert, wie zum Beispiel die Einrichtung neuer Kulturstipendien, eine Erhöhung des Budgets der Carinthian Film Commission (CFC), die Einrichtung der Homepage über Kunst im Öffentlichen Raum (KÖR) oder die Novellierung des Kärntner Landesarchivgesetzes“,

hebt Kulturreferent Landeshauptmann Peter Kaiser den Stellenwert der Arbeit des Kärntner Kulturgremiums hervor.
Besonders bedankt sich der Kulturreferent bei den involvierten Mitgliedern für den Einsatz zur Schaffung einer Stelle für Kunst am Bau, angesiedelt in der Abteilung 14 – Kunst und Kultur. Eine große Herausforderung stellte auch die Zeit der Pandemie dar, in welcher das Kulturgremium unter anderem Empfehlungen zum Umgang mit COVID-19 im Zusammenhang mit dem Kulturbereich erstellt hat. Zudem fanden in dieser für alle schwierigen Zeit vermehrte Beratungen und Jurysitzungen des Kulturgremiums statt.
Insgesamt gehören dem Kulturgremium 32 Mitglieder und ebenso viele Ersatzmitglieder an. Acht Fachbeiräte sind zuständig für die Kunstsparten Bildende Kunst, Literatur, Musik, Wissenschaft, Darstellende Kunst, Baukultur, Volkskultur sowie Elektronische Medien, Fotografie und Film. In der ablaufenden Funktionsperiode zeichneten DI Erich Schwarz als Vorsitzender und Anke Bosse als stellvertretende Vorsitzende für die Leitung des Kärntner Kulturgremiums verantwortlich.

„Ich möchte mich bei ihnen, den Fachbeiratsvorsitzenden und allen Mitgliedern für ihre engagierte Arbeit herzlich bedanken“,

würdigt Kaiser den wertvollen Beitrag des Kulturgremiums für Kärntens Kultur. Er bedauere einerseits das Ende der Funktionsperiode und das Ausscheiden einiger langjähriger Mitglieder, freue sich aber ebenso auf die Neukonstituierung und die Fortführung der gemeinsamen Arbeit.
Quelle: LPD Kärnten