14. Juli 2022
Katastrophenhilfe Villach-Land: Mit Arbeitsmarktprojekt Aufräumarbeiten unterstützen
„Die Projektteilnehmerinnen und –teilnehmer unterstützen die Erd- und Aufräumarbeiten. Wenn nun das schwere Gerät ausgedient hat und es um Feinarbeiten geht, stellen sie sicher, dass die vorhandene Infrastruktur ehestmöglich wieder genutzt werden kann“,
„Mit Ausbruch der COVID-19 Pandemie und bezugnehmend auf die ersten Erfahrungen mit den Sturm- und Schneeschäden in Oberkärnten entstand das fünfte Handlungsfeld, das die Kernpartner AMS Kärnten und Land Kärnten als Krisenstab, der kurzfristig und reaktionsschnell Hilfsprojekte konzipieren und zur Umsetzung bringen darf, implementiert. In Krisenzeiten ist es notwendig, regional schnelle, fundierte Hilfe zu bieten. Das bedeutet aber immer auch im erprobten Schulterschluss good practice-Projekte und nachhaltige Maßnahmen konzentriert zum Einsatz zu bringen“,
„Gemeinsam mit den zentralen Akteurinnen und Akteuren der Kärntner Arbeitsmarktpolitik haben wir den Krisenmodus aktiviert und – wie zu Beginn der Corona-Krise etwa mit dem Projekt zum Contact-Tracing – eine Maßnahme initiiert, die rasch, vor Ort und auf längere Sicht Hilfe bringen soll. Gleichzeitig schaffen wir Chancen für Arbeitsuchende mit Beschäftigungsmöglichkeiten, die einen großen gesellschaftlichen Mehrwert haben und die Teilnehmenden sinnstiftende Tätigkeiten bieten“,
„Gefragt sind Hilfs- und Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen für Aufräumarbeiten, zur Wiederherstellung touristischer Infrastruktur, zur Elektrifizierung etc. Es braucht angesichts der Dimension der Schäden dringend dieses Mehr an (Arbeits-)Kraft.“
„Dank der Erfahrungswerte mit dem Gemeinnützigen Beschäftigungsprojekt „Katastrophenhilfe Oberkärnten“ wissen wir, wie unbeschreiblich wichtig und essentiell die Unterstützungsleistungen der Projektteilnehmerinnen und –teilnehmer für die Gemeinden sind. Nur, weil das Gröbste beseitigt wurde, heißt das noch lange nicht, dass das Leben wieder in geordneten Bahnen verläuft. Dieses so wichtige, nachhaltige Projekt kommt genau zum richtigen Zeitpunkt – wir lassen nämlich niemanden zurück, sondern helfen solidarisch und gemeinschaftlich weiter zusammen: für die Region und für die Menschen, die dort leben, für die ältere Generation, für die Familien, für die Kinder und Enkelkinder.“
