30. Juni 2025
Kärntens Stimme zählt: Landeshauptmann Kaiser spricht bei EU-Spitzentreffen zur Zukunft der Kohäsionspolitik
Im Rahmen eines hochrangigen Treffens europäischer Regionen zur Zukunft der Kohäsionspolitik im Kontext des kommenden Mehrjährigen Finanzrahmens (MFR) der EU wird Kärnten diese Woche eine besondere Ehre zuteil:
Landeshauptmann Peter Kaiser, Mitglied im Ausschuss der Regionen, wird in Brüssel einer von nur wenigen geladenen Sprechern aus ganz Europa sein, die ihre Positionen und Forderungen direkt vor Vertreterinnen und Vertretern der Europäischen Kommission, darunter Vizepräsident Raffaele Fitto, präsentieren werden. Er vertritt dabei nicht nur Kärnten, sondern ist Sprecher für alle Bundesländer.
Dabei will Kaiser einmal mehr die Gelegenheit nutzen, um auf die Notwendigkeit eines langfristigen kohäsionspolitischen Ansatzes zu verweisen, der eng mit den strukturellen Reformen der Mitgliedsstaaten verzahnt sein müsse.
„Für eine neue Programmperiode ist eine Kohäsionspolitik als Herzstück der EU-Politik unerlässlich, damit Europas Regionen wachsen und globalen Herausforderungen, wie einer neuen Wettbewerbssituation, gewachsen sind“,
fasst Kaiser zusammen.
Mit seiner aktiven Rolle unterstreicht Kärnten nicht nur seine Position als engagierte europäische Region, sondern auch die Bedeutung des direkten regionalen Beitrags zur Gestaltung zentraler EU-Politikbereiche. Die Einladung aktiv das Wort zu ergreifen, zeigt außerdem die Anerkennung Kärntens auf europäischer Ebene – insbesondere im Rahmen der Regions4Cohesion-Initiative, deren Gründungsmitglied Kärnten ist.
Das Land Kärnten zählt zu den ersten Unterstützern der Regions4Cohesion-Initiative. Die Vertretung des Landes Kärnten in Brüssel (VBB) spielt dabei eine zentrale Rolle, indem sie den kontinuierlichen Austausch mit Partnerregionen koordiniert und maßgeblich an der inhaltlichen Ausarbeitung der gemeinsamen Erklärungen beteiligt ist.
Ein weiteres bilaterales Treffen findet am selben Tag mit Roxana Mînzatu, der Staatssekretärin der EU-Kommission, statt. Auch hier wird Landeshauptmann Kaiser Kärntens Position und die der österreichischen Bundesländer nachdrücklich vertreten.
Quelle: LPD Kärnten
