Kärnten will nachhaltigste Region werden

Der Sitzung der Kärntner Landesregierung wohnte heute, Dienstag, der wirtschaftspolitische Beirat des Landes bei.

„Viele seiner Empfehlungen finden sich bereits in unserem Regierungsprogramm, insbesondere zu den Themen Bildung oder Arbeitskräfterekrutierung“,

sagte Landeshauptmann Peter Kaiser im anschließenden Pressefoyer. Alleinstellungsmerkmale des Südens Österreichs seien die Anbindung an die Baltisch-Adriatische-Achse und der Alpen-Adria-Raum.

„Zudem wollen wir Kärnten als nachhaltigste Region positionieren“,

betonte der Landeshauptmann.
Beschlossen wurde laut Kaiser außerdem, die Erträge aus der Motorbootabgabe der Schaffung und Aufrechterhaltung von freien Seezugängen zu widmen – das seien rund 2,5 bis drei Millionen Euro im Jahr. Dafür erfolgte eine entsprechende Richtlinienänderung. Diese Maßnahme gehe auf das „Kärntner Seenvolksbegehren“ zurück.

„Unsere Seen sind eines der Markenzeichen Kärntens und bestmöglich im Sinne einer Enkelverantwortung zu schützen“,

betonte der Landeshauptmann. Mit der Initiative der freien Seezugänge sei Kärnten schon einen wichtigen Schritt vorausgegangen: Für den „kurzen Sprung ins kühle Nass“ seien bereits 25 davon geschaffen worden, zwei bis drei zusätzliche sollen demnächst erschlossen werden.
Von Kaiser in der Regierungssitzung vorgelegt wurde der Tätigkeitsbericht der Kärntner Kinder- und Jugendanwaltschaft für die Jahre 2018 bis 2022. In diesem Zeitraum gab es 1.222 Beratungen von Einzelpersonen und 14.403 Kinder, Jugendliche und Interessierte besuchten Veranstaltungen der Kinder- und Jugendanwaltschaft. Diese sei nun der Landesamtsdirektion zugeordnet, um noch deutlicher als unabhängige und weisungsfreie Ombudsstelle in Erscheinung zu treten.

„Außerdem ist die Kinder- und Jugendanwaltschaft ein wichtiger Punkt für unsere Bemühungen, die Kinderarmut zu bekämpfen“,

so Kaiser.
Quelle: LPD Kärnten