21. Mai 2025
Kärnten – Wien: Bildungspolitischer Austausch Bildungsminister
Zu einem Arbeitsgespräch in Kärnten empfingen gestern, Dienstag, Landeshauptmann Peter Kaiser und Bildungsreferent LR Daniel Fellner den neuen Bildungsminister Christoph Wiederkehr. Themen waren vor allem die weitere Aufwertung der Elementarpädagogik, in der dringender Personalbedarf besteht, und die Bildung in den Sprachen der autochthonen Volksgruppen in Österreich. Zum vertiefenden Austausch hat Fellner mit dem Minister am Vormittag auch die Volksschule und Mittelschule in Feldkirchen besucht.
Landeshauptmann Peter Kaiser – er ist referatsmäßig für den tertiären Bildungsbereich und die Volksgruppenpolitik zuständig – betonte gegenüber dem Minister, dass es der slowenischen Volksgruppe in Kärnten insbesondere um den Spracherhalt gehe. Dabei würde der Kindergarten als Bildungseinrichtung eine wichtige Rolle einnehmen. Ziel wäre eine entsprechende Ausweitung der Ausbildung an der BAfEP. Dazu habe es als Ergebnis des von ihm initiierten Kärntner Dialogforums bereits Arbeitsgruppensitzungen zwischen Bund, Ländern und der Volksgruppe gegeben. Konkret gehe es in dieser Arbeitsgruppe, die noch unter Bildungsminister Martin Polaschek gegründet wurde, um die durchgängige Sprachbildung von der Elementarpädagogik bis zum Lebenslangen Lernen. Minister Wiederkehr zeigte sich diesem Thema gegenüber sehr offen.
Fellner thematisierte im Arbeitsgespräch auch noch die Elternverantwortung. Es gehe dabei um Verwaltungsstrafen für Eltern, die sich einer Mitarbeit verweigern:
„Es geht nicht, dass sich Eltern einer Aufforderung zur gemeinsamen Bildungsarbeit völlig entziehen. Es ist wichtig, dass die Eltern-Schule-Kind-Beziehung gut funktioniert“,
so Fellner.
