15. Oktober 2025
Kärnten startet regionale Sicherheits-Offensive in Spittal
Mit einer neuen landesweiten Sicherheits-Offensive, dem „Bezirkssicherheitsgipfel“, setzt das Land Kärnten noch mehr auf enge Kooperation, direkten Austausch und eine bessere Vernetzung aller sicherheitsrelevanten Institutionen.
Ziel ist es, Gefahren frühzeitig zu erkennen, Synergien zu nutzen und Kärnten für alle Bürgerinnen und Bürger noch sicherer zu machen.
„Die Menschen in Kärnten sollen wissen: Wir kümmern uns um ihre Sicherheit. Nicht mit Einzelmaßnahmen, sondern mit einer breiten Allianz aus Behörden, Gemeinden, Einsatzorganisationen und Zivilgesellschaft“,
betont Katastrophenschutzreferent Landesrat Daniel Fellner.
Er unterstreicht die Bedeutung des gemeinsamen Handelns und erklärt:
„Sicherheit entsteht nicht zufällig, sondern durch Zusammenarbeit, Wissen und Vorbereitung. Die Bezirkssicherheitsgipfel sollen genau das fördern: den Dialog und das gemeinsame Handeln!“
Den Auftakt bildet der erste Bezirkssicherheitsgipfel am gestrigen 13. Oktober um 15 Uhr im Kulturhaus Seeboden. Eingeladen wurden Vertreterinnen und Vertreter der Bezirkshauptmannschaft, der Gemeinden, der Einsatz- und Sicherheitsorganisationen sowie Verantwortliche aus dem Bereich Zivilschutz.
Der Einladung von Katastrophenschutzreferent LR Daniel Fellner und der Bezirkshauptmannschaft Spittal an der Drau mit BH Markus Lerch folgten unter anderem Alexander Tomasi (Stadt Villach), Thomas Schäfauer (Bgm. Seeboden), BFK Kurt Schober, Marika Lagger-Pöllinger (Bgm.in Lendorf, LTAbg.) sowie der Abteilungsleiter Gemeinden und Katastrophenschutz des Landes Kärnten, Stefan Primosch, und der Katastrophenschutzbeauftragte-Stv. Christian Gamsler. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Land Kärnten gemeinsam mit der Bezirkshauptmannschaft Spittal an der Drau.
Der erste Bezirkssicherheitsgipfel in Spittal widmete sich aktuellen Themen wie Naturkatastrophen, Extremwetterereignissen, Cybergefahren und Zivilschutzfragen. Ein inhaltlicher Schwerpunkt war zudem „Erfahrungen aus dem Terroranschlag in Villach“ sowie die Themen Waldbrandentschädigung, AT-Alert, die Neuerungen beim Kärntner Nothilfswerk sowie die Vorstellung des Freiwilligenzentrums Kärnten.
Der Bezirkssicherheitsgipfel soll als Drehscheibe für Kooperation und Innovation dienen. Ziel sei es, so Fellner, bewährte Strukturen zu stärken und neue Lösungsstrategien für künftige Herausforderungen zu entwickeln.
Die Bezirkssicherheitsgipfel werden künftig regelmäßig in allen Kärntner Bezirken stattfinden und bilden damit eine der größten Sicherheitsinitiativen der letzten Jahre. Im Mittelpunkt stehen Zusammenarbeit, Dialog und nachhaltige Prävention.
„Kärnten ist stark, wenn wir zusammenhalten. Sicherheit ist Teamarbeit und genau das wollen wir mit dieser Initiative leben und ausbauen“,
so Fellner.
Quelle: LPD Kärnten
