Kärnten investiert in saubere Luft: Erneuerung des Luftgütemessnetzes beschlossen

KLAGENFURT. Auf Initiative von Umweltreferentin Sara Schaar hat die Kärntner Landesregierung heute die Erneuerung des landesweiten Luftgütemessnetzes mit 1,5 Mio. Euro beschlossen. Mit der Investition in neue Feinstaubmessgeräte und Messcontainer wird ein zukunftsfähiger Betrieb der Luftüberwachung sichergestellt.

„Dass die bisherigen Geräte bis zu 18 Jahre in Betrieb waren, ist ein Beweis für die sorgfältige Wartung und das hohe technische Know-how in unserem Land“,

erklärt Landesrätin Schaar.

„Durch laufende Instandhaltung konnten wir auch die Lebensdauer der Messcontainer mit mittlerweile 34 Jahre erheblich verlängern und teure Neuanschaffungen über viele Jahre hinauszögern.“

Dennoch sei nun der Zeitpunkt für eine umfassende Erneuerung gekommen:

„Wir sehen bei den bestehenden Geräten, dass Ersatzteile nicht mehr erhältlich sind. Auch die Messcontainer zeigen witterungsbedingte Schäden. Um weiterhin verlässlich Luftqualitätsdaten zu erheben, ist die Investition in moderne Technik nun unerlässlich“,

so die Umweltreferentin weiter.
Mit dem Beschluss stellt das Land Kärnten sicher, dass auch künftig die Luftqualität flächendeckend und auf dem neuesten Stand der Technik überwacht wird. Dies sei – so Schaar – ein wesentlicher Beitrag zum Schutz der Bevölkerung und zur Sicherung der hohen Lebensqualität in Kärnten.
Quelle: LPD Kärnten