Innovations- und Forschungspreise verliehen

Im Lakeside-Spitz wurden gestern, Dienstag, die Innovations- und Forschungspreise 2025 vergeben. Seitens der Kärntner Landesregierung nahmen LH Peter Kaiser und LHStv.in Gaby Schaunig an der Preisverleihung teil. Auszeichnungen wurden in den Kategorien Kleinstunternehmen, Klein- und Mittelunternehmen, Großunternehmen und Forschungseinrichtungen vergeben. In den Bereichen „Innovationen im Handwerk“ und „Innovationen mit sozialer und regionaler Wirkung“ wurden Spezialpreise verliehen. 
 
LH Peter Kaiser, der gemeinsam mit LHStv.in Gaby Schaunig und KWF-Vorstand Roland Waldner die Preise in den einzelnen Unternehmensgrößen verlieh, rückte die Innovationskraft der Kärntner Unternehmen und Forschungseinrichtungen in den Vordergrund.

„Innovation, Kreativität, sich am Markt durchsetzend – aber auch mit Rückschlägen umzugehen – sind die Basis jeder Weiterentwicklung. Historisch gesehen war in Kärnten der industrielle Sektor im Vergleich zu anderen europäischen Regionen nicht dominant. Das hat sich in den vergangenen Jahren durch die Halbleiterindustrie und die sogenannten Green Technologies geändert und unser Bundesland nimmt nun europaweit – sowohl in der Forschung und Entwicklung, als auch in der Produktion – eine Vorreiterrolle in Europa ein“,

führte Kaiser in seinen Grußworten aus.
Für den Landeshauptmann ist Innovation der Schlüssel zur Zukunft – und Forschung ihr Motor.

„Kärnten beweist mit seinen innovativen Unternehmen, Forschungsinstitutionen und kreativen Köpfen einmal mehr: Wir sind ein Land der Ideen und der Tatkraft. Unser gemeinsames Ziel ist klar: Wir wollen die Innovationskraft Kärntens weiter stärken, Arbeitsplätze der Zukunft schaffen und den Standort nachhaltig erfolgreich positionieren.“

 
Technologiereferentin Gaby Schaunig überreichte die Trophäe in der Kategorie Forschungseinrichtungen sowie die beiden Spezialpreise.

„Wir haben in Kärnten eine unendliche Bandbreite an innovativen Ideen. Sie werden im Lakeside Science & Technologie Park gefördert – sei es im Educational Lab, den Schulen, der Universität oder den Forschungseinrichtungen, die gemeinsam mit Unternehmen Innovationen vorwärtsbringen. Die Einreichungen beim Innovations- und Forschungspreis zeigen, wie innovativ der Standort Kärnten ist“,

betonte Schaunig und dankte allen Einreichenden.
 
Roland Waldner berichtete, dass heuer 30 Projekte beim Innovations- und Forschungspreis eingereicht wurden.

„Es haben alle gewonnen, die eingereicht haben und einige werden heute auch einen Preis mit nach Hause nehmen“,

schloss Wallner. 
  
In der Kategorie „Kleinstunternehmen“ setzte sich das Klagenfurter Startup PiktID FlexCo durch. CISC Semiconductor GmbH aus Klagenfurt und überzeugte in der Kategorie „Klein- und Mittelunternehmen“. Die Fundermax GmbH aus dem Bezirk St. Veit wurde in der Kategorie „Großunternehmen“ ausgezeichnet. Die Silicon Austria Labs GmbH aus Villach konnte sich mit dem Projekt „Qarinthia“ in der Kategorie „Forschungseinrichtungen“ durchsetzen. Der Spezialpreis „Innovationen im Handwerk“ ging an die Unterwaditzer GmbH aus Berg im Drautal. Die Enixi GmbH aus Klagenfurt konnte den Spezialpreis „Innovationen mit sozialer und regionaler Wirkung“ mit nach Hause nehmen.
 
Der Innovations- und Forschungspreis (IFP) ist die höchste Auszeichnung, die der KWF im Auftrag des Landes Kärnten seit 2004 jährlich vergibt. Ausgezeichnet werden Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die mit außergewöhnlichen Leistungen in den Bereichen Forschung & Entwicklung punkten. Die Auszeichnungen wurden heuer erstmalig im Zuge im Rahmen des KWF-Innovationsevents verliehen.
Quelle: LPD Kärnten