24. April 2023
Inauguration: Die Pädagogische Hochschule Kärnten hat ein neues Rektorat
Das Rektorat der Pädagogischen Hochschule Kärnten wurde vergangenen Freitag im Rahmen eines Festaktes durch Bundesminister Martin Polaschek in Anwesenheit von Landeshauptmann Peter Kaiser inauguriert. Nach den Grußworten einiger Ehrengäste erfolgte die Übergabe der Rektoratskette durch die (Gründungs)Rektorin Marlies Krainz-Dürr an BM Martin Polaschek, der sie schließlich dem neuen Rektor Sven Fisler überlegte. Neben Fisler wurden auch Vizerektorin Elisabeth Windl und Vizerektor Georg Sitter feierlich eingeführt.
BM Polaschek verwies in seinen Grußworten auf die Wichtigkeit der tertiären Bildungsinstitutionen hin und richtet abschließende Wünsche an Rektor Fisler: „In der Schule begegnen einander nicht nur Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler, es ist die Begegnung von Wissen von heute und Gesellschaft von morgen. Lehrerinnen und Lehrer sind es, die diese Begegnungen gestalten. Pädagogische Hochschulen sind vor allem die Orte und Kraftquellen, die unsere Lehrkräfte darauf adäquat vorbereiten und lebenslang begleiten! Ihnen kommt eine wichtige Bedeutung zu, damit unsere Lehrkräfte einen klasse Job machen können. Ich wünsche Sven Fisler alles Gute und viel Kraft für die vielfältigen Aufgaben. Seine Erfahrungen im Bildungsmanagement kann er hier gut einbringen und mit uns das System stetig weiterentwickeln.“
„Die Pädagogische Hochschule hat einen fixen Stellenwert im tertiären Bildungsangebot in Kärnten eingenommen“,
betonte Kaiser und fuhr fort:
„Bildung ist nicht nur der wichtigste Rohstoff, sondern sie beinhaltet mittlerweile soziales, kreatives, intellektuelles und emotionales Lernen.“
Bildung könne der Schlüssel zur Lösung von vielen, sich zuspitzenden Problemen sein.
„Pädagoginnen und Pädagogen werden gefordert sein, neue didaktische Methoden zu finden. Diese sollten beispielsweise Internationalität und Interregionalität widerspiegeln. Auch die Forschung wird einen immer wichtiger werdenden Platz einnehmen müssen“,
sprach der Landeshauptmann die künftigen Anforderungen an. Kärnten habe die Schlusslichtposition im tertiären Bildungsbereich überwunden und immens aufgeholt. Mit dem transeuropäischen Verkehrsnetz entstehe in Kärnten ein neuer Wirtschafts-, Innovations- und Sozialraum der große Chancen aber auch Herausforderungen berge. Kaiser bedankte sich bei Krainz-Dürr, und wünschte dem neuen Rektorat viel Erfolg.
Rektor Fisler stellte in seiner Antrittsrede die Vorhaben der PH Kärnten in den nächsten fünf Jahren vor. „Wir sind eine ambitionierte Hochschule und werden mit einer erweiterten Profilbildung unsere Attraktivität erhöhen. Damit werden wir zum wesentlichen Impulsgeber in der Alpen-Adria-Region und darüber hinaus.“
Er startete seine Amtsperiode als Rektor der Pädagogischen Hochschule Kärnten mit 1. Oktober 2022. Davor war er bereits 2,5 Jahre an diesem Standort als Vizerektor für Forschung und Entwicklung tätig. In dieser Zeit hat er maßgeblich dazu beigetragen, die PH Kärnten im Rahmen der Ziel- und Leistungsplanung österreichweit zu positionieren und förderliche Rahmenbedingungen für Forschung und Entwicklung aufzubauen (Umsetzung einer neuen Forschungsarchitektur). Zuvor war er 2,5 Jahre Vizerektor für Hochschulentwicklung, Innovationen und Ressourcen an der PH Wien, der größten Pädagogischen Hochschule in Österreich.
Windl war bis vor ihrem Amtsantritt am 01.10.2022 als Vizerektorin für Forschung, Bildungskooperationen und Qualitätsmanagement an der Pädagogischen Hochschule Kärnten 10 Jahre Vizerektorin an der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich.
Sitter war von März 2021 bis September 2022 Vizerektor für Lehre und Qualitätsmanagement an der PH Kärnten tätig. Seit 1. Oktober 2022 ist er für die Bereiche Lehre und Schulentwicklungsberatung verantwortlich.
Unter den zahlreichen Ehrengästen waren Dechant Peter Allmaier, Superintendent Manfred Sauer, Landessportdirektor Arno Arthofer, der Generalkonsul der Rep. Slowenien in Klagenfurt, Anton Novak, Bernard Sadovnik, Obmann der Gemeinschaft der Kärntner Sloweninnen und Slowenen, Bildungsdirektorin Isabella Penz, Präsidialleiter Stefan Primosch, Alina Kissner-Schmidt vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Robert Klingmair als Leiter des Instituts des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen, der Künstler Gustav Janosch, dessen Werke die Bühne schmückten, zahlreiche Rektorinnen und Rekoren sowie Mitglieder des Hochschulrates – allen voran Vorsitzender Arthur Mettinger.
Musikalisch umrahmt wurde der Festakt durch Simon Stadler, Matakustix und einem Bläserensemble von Hochschullehrenden und einer Studierenden.
