Hohe Landesehrung für Manfred Freitag

Der Kärntner Energieversorger KELAG feiert heuer sein 100-jähriges Bestandsjubiläum. Vergangenen Freitag hielt das Unternehmen in Klagenfurt seine 80. ordentliche Hauptversammlung ab. Landeshauptmann Peter Kaiser und LHStv.in Gaby Schaunig als Eigentümervertreterin verliehen in diesem Rahmen an den früheren Vorstandsdirektor Manfred Freitag das Große Goldene Ehrenzeichen des Landes Kärnten. Er befindet sich seit 1. Mai im Ruhestand.
Kaiser dankte Freitag und der KELAG namens des Landes Kärnten sowie der Kärntnerinnen und Kärntner:

„Wir wissen, was wir an der KELAG haben.“

Er hob in diesem Zusammenhang die Sicherstellung von Grundversorgungen, Vertrauen, Miteinander, soziale Verantwortung sowie grenzüberschreitende Projekte hervor.

„Die KELAG ist aber auch ein sehr guter Arbeitgeber für aktuell rund 1.600 Menschen, eine Institution im Land und wichtiger Teil auf unserem Weg nach vorne“,

betonte der Landeshauptmann. Die Personifizierung für all das sei Manfred Freitag, sagte Kaiser. Mit dem früheren Vorstand verbindet ihn die Kindheit und Jugend in Klagenfurt-Waidmannsdorf:

„Wir sind zusammen aufgewachsen.“

Kürzlich war Kaiser auch bei der Verleihung des Baurat h.c. an Freitag dabei.
Schaunig dankte Freitag, dem Vorstand und gesamten Team der KELAG sowie der RWE als verlässlicher Partner. Freitag habe immer viel fachlichen Input gegeben und auch menschlich viel in das Unternehmen und die Gesellschaft eingebracht. In ihrer Rede ging sie auf die aktuellen Herausforderungen für die Energiewirtschaft ein, nannte die Energiewende und Energieknappheiten. In diesem Zusammenhang wolle sie „keine verkürzte politische Diskussion“ und auch keine Schuldzuweisungen an Unternehmen, die politische Entscheidungen umzusetzen haben.

„Es geht darum, eine stabile Energieversorgung zu sichern, dabei mit Augenmaß auf die Leistbarkeit der Energie zu achten und Menschen mit geringerem Einkommen zu unterstützen“,

sagte Schaunig.

„Es ist schön, Dank entgegenzunehmen, aber es ist eine Gruppenarbeit gewesen“,

reagierte Freitag auf seine Ehrung. Er bedankte sich bei allen, die ihn auf seinem Weg begleitet haben. Als Anker und Basis für das Weiterarbeiten und Weiteraufbauen auch in herausfordernden Zeiten nannte er den Humor.

„Ich lebe mit den Menschen aus der Branche auch in Zukunft weiter, ich werde aber nicht über den Zaun rufen“,

versprach der frühere KELAG-Vorstand.
Manfred Freitag wurde 2013 Mitglied des KELAG-Vorstands und 2020 Sprecher des Vorstandes. Er zeichnete verantwortlich für die Bereiche Erzeugung, Netz, Wärme, IT, Einkauf, Kommunikation und Recht. Freitag, der an der TU Graz Bauingenieurwesen studiert hatte, war von 2010 bis 2013 Gesamtprojektleiter des Pumpspeicherkraftwerkes Reißeck II, von 2004 bis 2010 fungierte er als Gesamtprojektleiter des LKH-Klagenfurt Neu. Davor war Freitag bei der Novum Wassertechnik GmbH, der Drauconsulting GmbH und den Österreichischen Draukraftwerken tätig.
Kelag-Aufsichtsratsvorsitzender Gilbert Isep begrüßte die Anwesenden, neben ihm am Podium saßen die Vorstandsmitglieder Reinhard Draxler und Danny Güthlein.
Infos zur KELAG unter: www.kelag.at
Quelle: LPD Kärnten