Gewinnmaximierung auf Kosten der Pflege soll verhindert werden, stattdessen Investitionen in Qualität, Personal und Infrastruktur

„Das Allerwesentlichste ist, dass die Qualität für die Menschen, die sich in stationäre Pflege begeben, die bestmögliche ist und dass die öffentlichen Mittel, die wir hier einsetzen, auch bestmöglich eingesetzt werden. Wenn wir in diesem Sinne für die Errichtung zukünftiger Pflegeheime eine Gemeinnützigkeit verankern wollen, heißt das konkret: Die Gewinne der Heimbetreiber sollen für laufende Investitionen in die Pflegequalität, in das Wohlergehen der Heimbewohnerinnen und -bewohner und für das Personal fließen. Genau das ist mit Gemeinnützigkeit gemeint“,

so Burgstaller.
 
Die Aussage von ÖVP-Klubobmann Markus Malle, man riskiere die Gesundheitsversorgung in Kärnten, wenn man der Gewinnmaximierung in der Pflege eine Absage erteilen will, ist schlichtweg falsch:
Keinem der bisherigen privaten Pflegeheimbetreiber soll verboten werden, Erträge zu erwirtschaften. Der Unterschied bei gemeinnützigen Betreibern liegt darin, dass die erwirtschafteten Erträge wieder in die Gesundheits- bzw. Pflegeversorgung reinvestiert werden, und damit die Qualität in der Pflege gewährleisten. Und genau das will die SPÖ Kärnten in Zukunft sicherstellen. 
 

„Wir stehen jedenfalls auf der Seite der pflegebedürftigen Kärntnerinnen und Kärntner. Deshalb werden wir auch weiterhin an unseren Koalitionspartner appellieren, die beste Versorgung unserer älteren, pflegebedürftigen Bevölkerung und beste Arbeitsbedingungen für das Pflegepersonal über die Sorge zu stellen, ob Pflegeheimbetreibern wohl genug Gewinne verbleiben“,

so Burgstaller abschließend.