Gehaltsverhandlungen: Land Kärnten lädt Gewerkschaft zu Neuverhandlung ein

Das Land Kärnten nimmt den gestern auf Bundesebene erzielten neuen Gehaltsabschluss im öffentlichen Dienst zum Anlass, um auch die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) Kärnten zur Neuverhandlung der im Vorjahr erzielten Vereinbarung für das Jahr 2026 in Höhe der rollierenden Inflation einzuladen.

„Die Situation in Kärnten unterscheidet sich nicht von jener im Bund – wir sitzen alle im gleichen Boot, haben alle mit den gleichen finanziellen Problemen zu kämpfen. Daher ergeht auch unser Appell an die GÖD als gesetzlich festgelegter Verhandlungspartner, in Gehalts-Neuverhandlungen einzutreten. Die herausfordernden budgetären Rahmenbedingungen müssen sowohl seitens des Landes als Arbeitgeber als auch auf Seiten der Arbeitnehmervertretung berücksichtigt und von allen eine Gesamtverantwortung für das Land, seine Bediensteten sowie für die Gesamtbevölkerung wahrgenommen werden“,

erklären die beiden Personalreferenten Landeshauptmann Peter Kaiser und LHStv. Martin Gruber.
 
Beide erinnern daran, dass es umgekehrt auch seitens des Landes in der Vergangenheit die Bereitschaft zu Neuverhandlungen einer bereits unterzeichneten Gehaltsvereinbarung für die Jahre 2021 bis 2023 gegeben habe.

„Schon damals haben wir deutlich gemacht, dass wir das Gleiche auch bei schlechteren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von der Gewerkschaft erwarten“,

so Kaiser und Gruber.
 
Ziel sei es, ehebaldigst einen entsprechenden Termin für einen neuen, maßvollen und verantwortungsbewussten Gehaltsabschluss auf Basis des neuen Bundesabschlusses zu finden. 
Quelle: LPD Kärnten