Freibacher Stausee: Schnelle Erfrischung und Schutz für unsere Uferlandschaften im Fokus
Eröffnung des freien Seezuganges am Freibacher Stausee. Bürgermeister Heribert Kulmesch, LH Peter Kaiser, LHStv. Martin Gruber und GR Philipp Rakuschek. Foto: LPD/Just
In der Gemeinde Zell/Sele im Bezirk Klagenfurt-Land wurde ein weiterer freier Seezugang am Freibacher Stausee offiziell für die Öffentlichkeit freigegeben. Landeshauptmann Peter Kaiser präsentierte das Projekt gemeinsam mit LHStv. Martin Gruber und Bürgermeister Heribert Kulmesch. Die Gemeinde Zell hat seit 2001 einen Teil des Ostufers des Freibacher Stausees von der KELAG gepachtet und dort eine Liegewiese eingerichtet. Seit längerem gab es daher Pläne von Land und Gemeinde hier einen gesicherten, freien Seezugang zu errichten. Nachdem der Stausee 2022 sanierungsbedingt abgesenkt werden musste, war die Benützung bis ca. Mitte 2024 aber nur eingeschränkt möglich. Nun konnte der freie Seezugang im Rahmen des Landesinitiative endlich offiziell eröffnet werden.
LH Peter Kaiser betonte:
„Mit dem neuen Seezugang am Freibacher Stausee setzen wir einen weiteren wichtigen Schritt zur freien Zugänglichkeit unserer einzigartigen Seenlandschaft. Wir sehen es als unsere Verantwortung, diesen zu erhalten und weiter auszubauen – für die heutige Generation ebenso wie für kommende. Dabei sind diese freien Seezugänge keine Konkurrenz zu den bestehenden Strandbädern, sondern ein Angebot für alle, die sich rasch erfrischen möchten. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die dieses Projekt möglich gemacht haben.“
Auch Straßenbaureferent LHStv. Martin Gruber betonte die nachhaltige Wirkung: „Mit dem neuen Seezugang am Freibacher Stausee haben wir klare rechtliche Rahmenbedingung geschaffen, die den dauerhaften Zugang sichern.“ Die dafür erforderlichen baulichen Vorbereitungen, die notwendige Beschilderung sowie die Ausstattung mit Rettungsringen werden in gewohnter Weise von der Straßenbauabteilung des Landes Kärnten übernommen. „Im Zuge der umfassenden Speicher-Sanierung der Kelag kann der beliebte Stausee nun wieder uneingeschränkt genutzt werden. In Kombination mit dem neuen Seezugang bedeutet dies jedenfalls einen Mehrwert für die Bevölkerung und durch die Investitionen auch eine Stärkung des ländlichen Raums“, so Gruber.
Erfreut über den neuen Kärntner Seezugang zeigte sich auch Kelag-Vorstand Reinhard Draxler:
„Der Freibacher Stausee ist ein gutes Beispiel für das Nebeneinander von Freizeitnutzung und Stromerzeugung. Für uns als Kelag ist der Stausee natürlich in erster Linie Teil des Speicherkraftwerkes Freibach, in dem wir Spitzenstrom erzeugen. Genauso wichtig ist uns aber auch die Akzeptanz des Kraftwerkes in der Bevölkerung, der freie Seezugang trägt ab heute dazu bei!“. In enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Zell Pfarre wurde das Projekt partnerschaftlich umgesetzt.
Bürgermeister Heribert Kulmesch betonte die Bedeutung für die Bevölkerung:
„Für unsere Gemeinde ist dieser Seezugang ein echter Gewinn. Es ist schön, wenn Naturerlebnis, Erholung und Naturschutz Hand in Hand gehen. Dieser freie Zugang erlaubt es jedem, die Schönheit des Sees kostenlos zu genießen.“
Eine Besonderheit sei laut ihm auch, dass an diesem See drei Gemeinden zusammenkommen, die gemeinsam daran arbeiten, die idyllische Natur des Freibacher Stausees für Badegäste, Taucher und Angler noch besser zugänglich zu machen.
Weitere Informationen zu allen freien Seezugängen in Kärnten HIER.