Fellner: „Kärnten spielt in der obersten Liga“

Bis 2034 plant Infineon in Villach die weltweit erste Hochvolumenfertigung für Galliumnitrid-Leistungshalbleiter auf 300-Millimeter-Wafern. Diese neue Generation von Leistungschips ermöglicht eine effizientere Stromversorgung und wird unter anderem für KI-Rechenzentren, Elektromobilität und Robotik gebraucht.
Die Republik Österreich unterstützt die neue Chipfertigung mit 319 Millionen Euro. Die Europäische Kommission hat die Förderung im Rahmen des Europäischen Chips Acts genehmigt. Der Produktionsstart ist für Ende 2027 geplant.

Fellner: „Kärnten spielt in der obersten Liga“

Landeshauptmann und Technologiereferent Daniel Fellner bezeichnet die angekündigte Großinvestition als einen „historischen Meilenstein für den gesamten Hightech-Standort Kärnten und ein unüberhörbares Signal an die globale Tech-Welt“.

„Wenn die weltweit führende Technologie für die Chips der nächsten Generation – die für die rasant wachsende KI-Infrastruktur, Elektromobilität und Robotik dringend gebraucht wird – im großen Stil in Kärnten gefertigt wird, zeigt das die enorme Qualität unseres Standorts“,

betont Fellner. Für ihn ist die Entscheidung ein klares Bekenntnis zu Kärnten:

„Kärnten spielt damit offiziell in der obersten Liga der globalen Technologie-Zentren. Die Entscheidung von Infineon, das globale Kompetenzzentrum für Leistungshalbleiter in Villach massiv auszubauen, beweist das tiefe Vertrauen in das Know-how und den Innovationsgeist der Menschen in unserer Region.“

Burgstaller: „Die Zukunft kommt aus Kärnten“

Auch SPÖ-Klubobmann Luca Burgstaller begrüßt die Milliardeninvestition:

„Das ist eine Investition in die technologische Zukunft Kärntens und ein starkes Zeichen für die internationale Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts.“

Die Bedeutung reicht dabei weit über Villach hinaus.

„Die Technologien der Zukunft brauchen immer leistungsfähigere Halbleiter. Ob künstliche Intelligenz, Elektromobilität oder Robotik – entscheidende Bauteile dafür werden künftig in Kärnten produziert. Das zeigt, welche internationale Bedeutung Kärnten als Technologiestandort mittlerweile erreicht hat“,

erklärt Burgstaller.

Kärntens Fachkräfte als entscheidende Stärke

Für Burgstaller stehen hinter diesem Erfolg vor allem die Beschäftigten und Forschenden am Standort:

„Dass Infineon bei einer der wichtigsten Zukunftstechnologien auf Kärnten setzt, ist vor allem auch eine Auszeichnung für die hochqualifizierten Menschen, die hier arbeiten und forschen. Dieses Wissen und diese Innovationskraft sind unsere größte Stärke im internationalen Wettbewerb.“