11. Mai 2026
Fellner: „Europa ist eine Erfolgsgeschichte“
Der Europatag am 9. Mai ist ein guter Anlass, sich bewusst zu machen, wie eng Kärnten mit Europa verbunden ist, betont Landeshauptmann Daniel Fellner.
„Ich persönlich kann mir Kärnten außerhalb Europas nicht vorstellen“,
erklärt Fellner. Europa sei für viele Menschen im Alltag selbstverständlich geworden – vom grenzenlosen Reisen bis hin zur gemeinsamen Währung.
„Ich kann mir nicht vorstellen, wie es wäre, wenn wir auf dem Weg nach Italien oder Slowenien wieder Grenzbalken hätten oder bei jedem Auslandsbesuch Geld wechseln müssten“,
so Fellner. Gerade für Kärnten als Grenz- und Europaregion sei die europäische Zusammenarbeit von enormer Bedeutung.
Erfolgsgeschichte
Der Landeshauptmann verweist auch auf die vielen Projekte und Maßnahmen im Land, die ohne europäische Unterstützung nicht möglich wären.
„Die Europäische Union ist eine Erfolgsgeschichte für Kärnten“,
betont Fellner. Zahlreiche Investitionen in Infrastruktur, Wirtschaft, Bildung oder regionale Entwicklung würden zeigen, wie stark Kärnten von Europa profitiere.
Besonders in politisch und wirtschaftlich unsicheren Zeiten sei es wichtig, sich den Wert dieses gemeinsamen Europas bewusst zu machen.
„Es ist ein anderes, ein sichereres Gefühl, eingebettet in das Friedensprojekt Europa zu sein und nicht alleine außerhalb zu stehen“,
sagt Fellner.
„Ein starkes Wir“
Mit Blick auf internationale Entwicklungen warnt der Landeshauptmann davor, Freiheit, Sicherheit und demokratischen Zusammenhalt als selbstverständlich anzusehen.
„Ein Blick außerhalb Europas zeigt uns, dass Freiheit und Sicherheit alles andere als selbstverständlich sind“,
so Fellner. Deshalb brauche Europa gerade jetzt Zusammenhalt, Solidarität und ein starkes gemeinsames Auftreten.
„Die EU, unser gemeinsames Europa, braucht gerade jetzt ein starkes Wir“,
erklärt Fellner abschließend.
